Nach dem Angriff auf Kiew: Außenminister Sybiha fordert schärfere Sanktionen und mehr Luftabwehr.
Ukrainische Reaktion auf den Beschuss Kiews
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 6. Juli griff Russland Kiew massiv an. Außenminister Andrij Sybiha reagierte umgehend und appellierte an die internationale Gemeinschaft, die Sanktionen gegen Moskau zu verschärfen und der Ukraine mehr Luftverteidigungssysteme zur Verfügung zu stellen. Der Angriff war einer der heftigsten seit Kriegsbeginn: Über 20 ballistische, Hyperschall- und Marschflugkörper sowie hunderte Drohnen wurden eingesetzt.
Die Lage in der Hauptstadt
Der Beschuss traf 34 Orte in Kiew, darunter auch Wohngebäude, die schwer beschädigt wurden. Offiziellen Angaben zufolge starben mindestens 11 Menschen, 46 weitere wurden verletzt. Insgesamt feuerte Russland 68 Raketen und 351 Angriffsdrohnen auf die ukrainische Hauptstadt ab und richtete massive Zerstörungen an. Zum Vergleich: Ein solcher Beschuss zeigt deutlich, wie sehr sich die Angriffswellen in ihrer Intensität gesteigert haben.
Andrij Sybiha: 'Während sich die Staats- und Regierungschefs der Welt nach Ankara begeben, wünschte ich, sie könnten hören, was die Familien in Kiew in dieser Nacht gehört haben. Es war einer der brutalsten Angriffe mit Dutzenden ballistischer Raketen.'
Sybiha forderte die sofortige Lieferung moderner Flugabwehrsysteme, insbesondere PAC-3-Raketen, die 'genau dafür entwickelt wurden, Menschen vor solcher Barbarei zu schützen'. Die Ereignisse verdeutlichen die Eskalation des Konflikts und die dringende Notwendigkeit internationaler Unterstützung für die Ukraine angesichts der russischen Aggression.
Dieser Angriff auf Kiew ist ein weiteres Zeichen der zunehmenden Gewalt in der Ukraine, die sich im Krieg mit Russland fortsetzt. Die Appelle ukrainischer Spitzenpolitiker an die Weltgemeinschaft, zusätzliche Verteidigungshilfe zu leisten, unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Lage, in der sich das Land befindet. Die steigende Zahl an Opfern und Zerstörungen zeigt, wie schnell die Weltführer auf die anhaltende Aggression reagieren müssen und wie wichtig moderne Abwehrsysteme zum Schutz der Zivilbevölkerung sind.
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