Ukrainische Geldboten in Ungarn festgehalten: Außenminister Sibiha spricht von staatlicher Erpressung.

Ukrainische Geldboten in Ungarn festgehalten: Außenminister Sibiha spricht von staatlicher Erpressung
Ukrainische Geldboten in Ungarn festgehalten: Außenminister Sibiha spricht von staatlicher Erpressung

Festnahme ukrainischer Geldkuriere in Budapest

Nach Angaben von TSN.ua: Ungarische Behörden haben in Budapest sieben Geldkuriere der ukrainischen 'Oschadbank' festgenommen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiha reagierte scharf auf diesen Vorfall. Er wirft Ungarn vor, mit der Aktion staatliche Erpressung zu betreiben. Besonders kritisiert wird, dass ukrainischen Konsulaten der Zugang zu den Festgenommenen verwehrt wurde – ein klarer Verstoß gegen internationale Vereinbarungen.

Schwere Vorwürfe und angedrohte Vergeltung

Andrij Sibiha verurteilte die Situation aufs Schärfste und erklärte:

„Dies ist ein Akt staatlichen Terrors und der Erpressung. Das ist inakzeptabel. Wir werden spiegelbildlich reagieren.“
Er betonte, dass die Ukraine die Demütigung ihrer Bürger nicht hinnehmen werde, aber ausschließlich im Rahmen des Völkerrechts antworten wolle. Das ukrainische Außenministerium kann derzeit Berichte über eine mögliche Abschiebung von fünf der Ukrainer nicht bestätigen. Die Spannungen zwischen Kiew und Budapest bestehen seit langem, unter anderem aufgrund der ungarischen Haltung im Krieg gegen Russland.

Laut Angaben wurden den Festgenommenen die Kommunikationsmittel abgenommen und sie werden an einem unbekannten Ort festgehalten. Diese Umstände haben in der Ukraine Besorgnis und scharfe Kritik ausgelöst. Der Fall erfordert dringend die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft.

Der Vorfall droht, die ohnehin angespannten ukrainisch-ungarischen Beziehungen weiter zu belasten. Die Verweigerung des Konsularzugangs deutet auf mögliche Verstöße gegen internationale Abkommen hin und könnte zu einer diplomatischen Eskalation führen. Internationale Organisationen sind gefordert, den Fall zu beobachten, da er grundlegende Fragen zum Schutz von Bürgern im Ausland aufwirft.


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