Ukrainische Drohneneinheiten legen 96 Stromknotenpunkte in besetzten Gebieten lahm.
Militäroperation „Krim-Stromausfall“
Nach Angaben von UATV: Seit Anfang Juli 2023 haben die Drohnenkräfte der ukrainischen Streitkräfte insgesamt 96 Energieinfrastrukturknoten in den vorübergehend besetzten Gebieten zerstört – darunter auf der Krim, in den Regionen Donezk, Luhansk und Cherson. Die als „Krim-Stromausfall“ bezeichnete Operation läuft auf unbestimmte Zeit weiter. Allein in den letzten 24 Stunden wurden auf der Halbinsel Krim 13 dieser Knoten außer Betrieb gesetzt.
Darüber hinaus griffen die Drohneneinheiten die russische Schattenflotte an und beschädigten 13 Schiffe. Zu den getroffenen Zielen zählen:
- 8 Frachtschiffe
- ein Tanker
- ein Gastanker
- ein Schlepper
- 2 Schwimmkräne
„Die Operation ist unbefristet“, erklärte Robert „Madjar“ Browdy, der unter dem Rufnamen „Madjar“ bekannt ist.
Diese Maßnahmen sind Teil der ukrainischen Strategie, die militärischen Fähigkeiten des Gegners in den besetzten Gebieten zu schwächen. Sie verdeutlichen, wie Kiew versucht, die logistische Basis der Besatzungstruppen gezielt zu untergraben.
Angespannte Lage an der Front
Die Situation an der Front bleibt äußerst angespannt, und derartige Operationen zeigen die zunehmende Aktivität der ukrainischen Streitkräfte als Reaktion auf die Aggression. Die Angriffe auf Energieanlagen und Schiffe der russischen Flotte könnten die Versorgungswege und die Kampfkraft der Besatzer erheblich beeinträchtigen. Diese Aktionen unterstreichen zudem das Bestreben der Ukraine, die strategische Initiative in der Region zu behalten – ein entscheidender Faktor im anhaltenden Konflikt.
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