Ungarn gibt sieben festgehaltene Ukrainer frei – alle sind zurück in der Heimat.
Erfolgreiche Befreiung nach Festnahme
Nach Angaben von Novyny.live: Sieben ukrainische Staatsbürger, die seit dem 5. März in Ungarn festgehalten worden waren, sind nun frei und haben die Grenze zur Ukraine überquert. Bei den Männern handelte es sich um Geldboten der staatlichen Oschadbank. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártő hatte den Verdacht geäußert, dass das von ihnen transportierte Geld illegalen Ursprungs sei.
Die ukrainische Nationalpolizei hat wegen der Festnahme ein Strafverfahren wegen Entführung eingeleitet. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha teilte mit, er habe Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj bereits über die erfolgreiche Freilassung der sieben Landsleute informiert.
'Das Geld und die Wertsachen werden wir ebenfalls zurückholen, aber die Menschen haben Vorrang.' Andrij Sybiha
Der Vorfall zeigt die Gefahren, denen ukrainische Bürger bei der Ausübung ihres Berufs im Ausland ausgesetzt sein können. Die Männer sind inzwischen wieder in ihrer Heimat und stehen unter der Obhut der zuständigen Behörden.
Die Freilassung der Geldboten unterstreicht die Bedeutung diplomatischer Bemühungen der Ukraine auf internationaler Ebene. Als Nachbarland könnte Ungarn bei der Lösung ähnlicher Vorfälle in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen. Solche Ereignisse erfordern stets die erhöhte Aufmerksamkeit des Staates für das Wohlergehen seiner Bürger im Ausland.
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