Sibiga verurteilt Szijjártós Berichterstattung an den Kreml als „widerlich“.

Sibiga verurteilt Szijjártós Berichterstattung an den Kreml als „widerlich“
Sibiga verurteilt Szijjártós Berichterstattung an den Kreml als „widerlich“

Stellungnahme von Andrij Sibiga

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga hat sich zu den Enthüllungen über seinen ungarischen Amtskollegen Péter Szijjártó geäußert. Dieser soll dem Kreml regelmäßig vertrauliche Details aus den EU-Gremien übermittelt haben. Auf einer Pressekonferenz bewertete Sibiga das Verhalten Szijjártós als „unterwürfige Berichterstattung an die russischen Auftraggeber“. Er zeigte sich empört und bezeichnete den Vorgang als „widerlich“ und „beschämend“. Zudem forderte er eine Untersuchung der Angelegenheit. Die Äußerungen verdeutlichen die Besorgnis Kiews über die enge Zusammenarbeit Budapests mit Moskau.

Reaktion von Kaja Kallas

Kaja Kallas, die EU-Außenbeauftragte, bezog ebenfalls klar Stellung. Sie erklärte:

„Alle europäischen Minister müssen für Europa arbeiten, nicht für Russland.“
Ihr Kommentar spiegelt das wachsende Unbehagen vieler EU-Staaten über mögliche Einflussnahmen des Kremls auf die Unionspolitik wider. Der Fall Szijjártó wirft nicht nur ein Schlaglicht auf die angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn, sondern könnte auch weitreichende Folgen für die europäische Sicherheitsarchitektur haben.

Angesichts der angespannten Lage zwischen dem Westen und Russland ist es umso wichtiger, dass alle EU-Mitglieder an einem Strang ziehen. Die Affäre gefährdet nicht nur die Einheit der Union, sondern könnte auch künftige gemeinsame Beschlüsse erschweren. Viele Beobachter sehen in den Vorfällen ein alarmierendes Signal für die Stabilität des Bündnisses.


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