Energieversorgung in Kiew bleibt kritisch: Zelenskyj kündigt Maßnahmen an.
Strom und Wärme für die Hauptstadt: Zelenskyj zur aktuellen Lage
Nach Angaben von Novyny.live: In seiner abendlichen Ansprache am 8. Februar schilderte Präsident Wolodymyr Zelenskyj die weiterhin angespannte Versorgungslage in Kiew. Er kündigte an, dass die Öl- und Gasunternehmen die Zahl ihrer Teams zur Wiederherstellung der Infrastruktur in der Hauptstadt aufstocken werden. Dieser Schritt sei entscheidend, um die Lebensbedingungen der Bewohner zu verbessern.
Derzeit sind in Kiew über 40 Reparaturbrigaden der Ukrainischen Eisenbahn (Ukrsalisnyzja) im Einsatz, deren Zahl auf 60 erhöht werden soll. Dies soll die Wiederherstellung von Strom- und Wärmeversorgung beschleunigen. Zusätzlich hat das Innenministerium mehr als 200 öffentliche Wärmestellen eingerichtet, die bereits von fast 9.000 Menschen aufgesucht wurden. Allein in dieser Woche wurden in den am stärksten betroffenen Regionen fast 40.000 sogenannte „Wärmepakete“ ausgegeben – eine wichtige Soforthilfe für die Bevölkerung in dieser schwierigen Zeit.
Infrastruktur wiederaufbauen hat oberste Priorität
Zelenskyj betonte, dass die Situation in Kiew bei den meisten Indikatoren, insbesondere bei Strom und Heizung, nach wie vor schwierig sei. Es würden zwar Maßnahmen zur Verbesserung des Infrastrukturzustands ergriffen, die Arbeit dauere jedoch an.
Die Krise in Kiew ist Teil eines landesweiten Problems: Die ukrainische Energieinfrastruktur hat durch die Kriegshandlungen schwere Schäden erlitten.
Die Wiederherstellung von Elektrizität und Heizung ist überlebenswichtig, um den Menschen in der Hauptstadt, besonders im Winter, ein erträgliches Leben zu ermöglichen. Die gemeinsamen Anstrengungen von Staat und Unternehmen zeigen den Willen, die Lage zu stabilisieren und die Bevölkerung in dieser anhaltenden Krise zu unterstützen.
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