Skandal um den 'russischen Agenten' - NABU reagiert.
Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine hat auf die Aussagen des Sicherheitsdienstes der Ukraine reagiert. Diese betreffen eine mögliche Zusammenarbeit eines der Mitarbeiter des Büros mit einem Vertreter der russischen Geheimdienste.
Darüber berichtet NABU am Montag, den 21. Juli.
Details des Falls
Wie bekannt wurde, hat der SBU im August 2023 Informationen über potenzielle Risiken in Bezug auf einen der Mitarbeiter von NABU bereitgestellt. Nach Angaben des Geheimdienstes soll diese Person während ihrer Dienstzeit im Ministerium für Innere Angelegenheiten von 2012 bis 2015, das heißt noch vor Beginn ihrer Arbeit bei NABU, angeblich per E-Mail Daten über Bürger der Ukraine an einen Mitarbeiter der Staatsschutzbehörde (UDO) weitergeleitet haben. Dieser Vertreter der UDO, so die Informationen des SBU, arbeitete bis 2012 beim SBU und leitete von 2012 bis 2014 die Einheit des Sicherheitsdienstes des Präsidenten. Nach der Annexion der Krim wechselte er auf die Seite des Aggressorlandes und dient seit 2020 beim Bundesamt für den Schutz der Bevölkerung in Russland.
Sofort nach Erhalt dieser Informationen begann NABU mit einer eigenen Überprüfung. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem SBU wurde eine zusätzliche gemeinsame Überprüfung mit Mitarbeitern beider Behörden durchgeführt. Das Hauptziel war die Wahrheitsfindung, unabhängig von der Position oder der Dienstzeit des Mitarbeiters.
Nach den Ergebnissen der gemeinsamen Überprüfung wurden keine Beweise oder Zeugenaussagen gefunden, dass der Mitarbeiter von NABU über die Verbindungen des ehemaligen UDO-Mitarbeiters zu den russischen Geheimdiensten wusste. Dies bestätigte auch ein Vertreter des SBU während persönlicher Begegnungen.
Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine reagierte auf die Meldung des Sicherheitsdienstes der Ukraine über eine mögliche Zusammenarbeit eines der Mitarbeiter des Büros mit den russischen Geheimdiensten. Nach der durchgeführten Überprüfung wurden keine Beweise gefunden, dass der Mitarbeiter von NABU Verbindungen zu dem russischen Agenten hatte, wie es der SBU behauptete. Die sorgfältige Untersuchung beseitigte alle Zweifel, und es wurden keine kompromittierenden Beweise gefunden.
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