14-Millionen-Dollar-Pleite: Trumps Pool-Sanierung endet im Algen-Desaster.

14-Millionen-Dollar-Pleite: Trumps Pool-Sanierung endet im Algen-Desaster
14-Millionen-Dollar-Pleite: Trumps Pool-Sanierung endet im Algen-Desaster

Ärger um den Reflecting Pool

Nach Angaben von Espreso.tv: In Washington sorgt der Reflecting Pool für Aufsehen. Nach einer von Donald Trump in Auftrag gegebenen Renovierung ist das Becken von Algen befallen. Die Sanierung kostete über 14 Millionen Dollar, doch die Ergebnisse werfen ernste Fragen zur Ausführungsqualität auf. Seit dem Umbau färbt sich das Wasser grün, und die Beschichtung löst sich ab – ein Grund für öffentliche Empörung.

Der Reflecting Pool liegt am Lincoln Memorial in Washington. Den Auftrag für die Arbeiten im Wert von 1,74 Millionen Dollar erhielt die Firma Green Water Solutions. Den Millionenauftrag für die Abdichtung in Höhe von 14,7 Millionen Dollar bekam Atlantic Industrial Coatings. Interessanterweise stiegen die Kosten bei Atlantic Industrial Coatings durch Zusatzzahlungen um 1,54 Millionen Dollar, was ebenfalls Fragen zur Mittelverwaltung aufwirft. Der Pool ist ein zentrales Element der National Mall und zieht jährlich Millionen Besucher an.

Qualitätsmängel und Folgen

Im Becken wurden Algen der Gattung Desmodesmus nachgewiesen – ein weiterer Beleg für die mangelhafte Sanierung. Trump erklärte, dass der Bau eigentlich vier Jahre dauern sollte, sein Team die Arbeiten jedoch in etwa anderthalb Monaten erledigt habe. Doch trotz der Schnelligkeit blieben die erhofften Ergebnisse aus.

Als Reaktion auf die Situation ließ Trump sechs Personen festnehmen, die möglicherweise mit der Beschädigung des Beckens zu tun haben. Unter den Verdächtigen ist auch der 67-jährige Olympionike David Hearn. Der Fall um den Reflecting Pool wird weiter heiß diskutiert, besonders mit Blick auf die bevorstehende 250-Jahr-Feier der USA am 4. Juli.

„Der Skandal um den Reflecting Pool verdeutlicht, wie wichtig die Qualitätskontrolle bei öffentlichen Projekten ist – vor allem, wenn es um hohe Budgetausgaben geht.“

Die Fragen zur Mittelverwaltung und zur Effizienz der Arbeiten könnten in der Öffentlichkeit breite Resonanz finden und das Vertrauen in staatliche Initiativen erschüttern. Da die 250-Jahr-Feier der USA näher rückt, ist es entscheidend, dass die Regierung und zuständige Stellen Maßnahmen ergreifen, um diese Probleme zu lösen und das Vertrauen in wichtige kulturelle Stätten wiederherzustellen.


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