Putins Unterstützung für den Krieg ist auf ein Minimum gesunken: Was Umfragen zeigen.

Putins Unterstützung für den Krieg ist auf ein Minimum gesunken: Was Umfragen zeigen
Putins Unterstützung für den Krieg ist auf ein Minimum gesunken: Was Umfragen zeigen

Nach Angaben von ТСН: Der von Putin gegen die Ukraine entfesselte Krieg genoss einst große Unterstützung in Russland, aber derzeit ist ein klarer Trend zum Rückgang zu beobachten. Die materiellen, menschlichen und reputationsschädlichen Kosten dieses Konflikts steigen.

Innere Unterstützung für den Krieg in Russland

Es ist bekannt, dass der Krieg, den das Regime von Wladimir Putin im Februar 2022 begann, zu Beginn von der Mehrheit der Russen unterstützt wurde. Europäische Beamte interpretieren verschiedene Umfragen und hohe Zustimmungswerte für Putin als Beweis für die Popularität des Krieges im Land. Darauf reagieren sie mit Beschränkungen für Russen bei Reisen in die Eurozone.

„Vielleicht war Putins Krieg einmal tatsächlich ein allgemein anerkanntes Unternehmen. Aber jetzt gibt es klare Anzeichen dafür, dass die innere Unterstützung für die 'spezielle militärische Operation' Russlands gegen die Ukraine nachlässt, da die materiellen, menschlichen und reputationsschädlichen Verluste weiter steigen,“

steht in dem Material. In einer kürzlichen Umfrage des Moskauer Zentrums „Levada“ sprachen sich nur 25 % der Befragten für die Fortführung der Kampfhandlungen aus, während 66 % den Wunsch äußerten, Frieden durch Verhandlungen zu erreichen.

Trotz dieser Veränderungen bleibt die Unterstützung für die Streitkräfte hoch – etwa 73 %, selbst angesichts der harten Maßnahmen der russischen Militärs in der Ukraine. Putin bleibt beliebt: 52 % der Russen unterstützen seine Politik in der Ukraine, trotz der Unsicherheit des Konflikts. Allerdings wird immer mehr Menschen bewusst, dass die Kosten militärischer Misserfolge die möglichen Vorteile übersteigen.

„Natürlich ist Russland keine Demokratie, in der die öffentliche Meinung Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Elite haben kann. Trotzdem schafft der Rückgang des Enthusiasmus für den Konflikt unter den durchschnittlichen Russen zweifellos Probleme für Putin, der zunehmend die Legitimität seiner Herrschaft mit einer wiederhergestellten imperialen Größe verbindet,“

schreiben Analysten. Ein wichtiger Punkt bleibt der Druck des Westens: Wenn der Willen der USA und der EU nachlässt, könnte dies die militärische Maschine Russlands stärken und den Einfluss der sich verschlechternden inneren Stimmung verringern. Wenn der Druck auf den Kreml jedoch zunimmt, könnte dies die russische Öffentlichkeit dazu bewegen, die realen Konsequenzen militärischer Aktionen zu verstehen.

Putin hat auch ein Dekret zur Einberufung von Bürgern zum Militärdienst bis 2026 unterzeichnet.

Die Lage in Russland bleibt schwierig. Die Folgen des Krieges sind nicht nur an der Front spürbar, sondern auch im sozioökonomischen Leben. Wie die Gesellschaft reagiert, wird beeinflussen, wie sich die weiteren Ereignisse entwickeln, denn wachsende Unzufriedenheit könnte die Stabilität des Regimes beeinflussen.


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