Erstmals seit 1979: Minusgrade und Schnee in der Sahara.
Schnee in der Wüste Sahara
Nach Angaben von TSN.ua: In der algerischen Sahara, nahe der Stadt Ain Sefra, fiel die Lufttemperatur unter den Gefrierpunkt – und es schneite. Ein höchst ungewöhnliches Ereignis in einer Region, in der das Thermometer sonst Werte bis zu +50°C erreicht. Der letzte Schneefall in Ain Sefra wurde 2016 verzeichnet, damals legte ein Schneesturm den Verkehr im Gebiet lahm.
Diesmal fiel der Schnee zum ersten Mal seit Februar 1979. Ain Sefra, gegründet im Jahr 1881, ist für seine extreme Hitze bekannt; die durchschnittlichen Sommertemperaturen liegen hier bei über 37°C. Solche Wetteranomalien ziehen nicht nur die Aufmerksamkeit der Einheimischen auf sich, sondern auch von Wissenschaftlern, die den Klimawandel unter extremen Bedingungen erforschen. Zum Vergleich: In den meisten deutschen Wintern liegt die Durchschnittstemperatur ebenfalls oft unter null Grad.
Unberechenbarkeit des Wetters
Dieses Ereignis verdeutlicht die zunehmende Unberechenbarkeit der Wetterverhältnisse in Regionen, die traditionell von heißem Klima geprägt sind. Solche Anomalien könnten mit den globalen Klimaveränderungen zusammenhängen, was bei Forschern großes Interesse weckt – sie wollen verstehen, wie sich diese Verschiebungen auf Ökosysteme und das Leben der Menschen auswirken.
Die Beobachtung solcher seltenen Wetterphänomene könnte helfen, künftige klimatische Bedingungen in der Region besser vorherzusagen.
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