Das Aus für New START 2026: Amerikas Gründe gegen eine Verlängerung des Atomabkommens.
USA bestätigen Auslaufen des New-START-Vertrags
Nach Angaben von TSN.ua: Die US-Regierung hat klargestellt, dass der New-START-Vertrag über strategische Angriffswaffen am 5. Februar 2026 ausläuft. Außenminister Marco Rubio erklärte, das Abkommen erfülle unter den heutigen Sicherheitsbedingungen seinen Zweck nicht mehr. Der Vertrag wurde 2010 unterzeichnet und 2021 um fünf Jahre bis 2026 verlängert. Er legte fest, dass jede Seite maximal 1550 nukleare Gefechtsköpfe und 800 Trägersysteme besitzen darf, von denen nur 700 in voller Einsatzbereitschaft gehalten werden durften.
Verhandlungen nur aus einer Position der Stärke
In seiner Erklärung machte Marco Rubio deutlich, dass die Vereinigten Staaten künftige Gespräche ausschließlich aus einer Position der Stärke heraus führen werden. Er betonte zugleich, dass das amerikanische Interesse an einer Verringerung globaler nuklearer Risiken aufrichtig sei, die USA sich aber keinen Bedingungen beugen würden, die ihren eigenen Sicherheitsinteressen schaden.
„Russland baut sein Atomwaffenarsenal aus und modernisiert es.“
Lloyd Austin, US-Verteidigungsminister
Die amerikanische Entscheidung gegen eine Fortführung von New START markiert somit eine Wende in der internationalen Sicherheits- und Abschreckungspolitik. Dieser Schritt könnte die globale Sicherheitsarchitektur nachhaltig verändern und andere Staaten dazu veranlassen, ihre eigenen Atomprogramme und strategischen Allianzen zu überdenken. Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den Großmächten drohen diese Veränderungen die Rüstungskontrolle zu untergraben und die weltweite Stabilität neuen Herausforderungen auszusetzen. Die Ära bilateraler atomarer Rüstungsbegrenzung zwischen den USA und Russland scheint damit vorbei zu sein.
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