Selenskyj: Ohne Reparationen aus russischen Vermögenswerten endet die Diplomatie.
Nach Angaben von ТСН: Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, betonte, dass Russland auf diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges verzichten wird, wenn es nicht mit Finanzmitteln aus Reparationen, die aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten in der EU stammen, unterstützt wird. Dies sagte er während einer Pressekonferenz.
Selenskyj hob hervor, dass das Fehlen solcher finanzieller Unterstützung die Ukraine verwundbarer machen wird, was der Kreml ausnutzen könnte.
“Er versteht, dass wir schwächer und verletzlicher sein werden. Und es ist absolut verständlich, dass er sicher keinen diplomatischen Kurs möchte. Auf keinen Fall wird er irgendeine Diplomatie oder einen Dialog wollen,” — sagte Selenskyj.
Die kritische Bedeutung von Reparationen
Der Präsident wies darauf hin, dass der Reparationskredit aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten von entscheidender Bedeutung zur Eindämmung der Aggression ist. Ohne diese Ressource könnte der russische Führer die Situation als Chance für die Fortsetzung der Militäraktionen ansehen.
“Was werden alle anderen tun?” — fügte der Staatschef hinzu und kommentierte mögliche Folgen eines solchen Szenarios.
Aussagen europäischer Führer
Früher betonte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die Notwendigkeit, auf dem Gipfel des Europäischen Rates eine Entscheidung über die langfristige Finanzierung der Ukraine zu treffen. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz bemerkte, dass die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte ein Schlüssel Schritt zur Beendigung des Krieges ist. Seinen Angaben zufolge handelt es sich um einen Betrag von bis zu 90 Milliarden Euro, der die ukrainische Armee über einen längeren Zeitraum erheblich unterstützen kann.
Gleichzeitig reagierte China scharf auf die Ideen der EU zur Nutzung russischer Vermögenswerte und stellte fest, dass solche Maßnahmen die internationale Situation komplizieren könnten. Die VR China betonte auch ihre Position gegen einseitige Sanktionen, die ohne Beschluss des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen eingeführt werden.
Somit bleibt die Frage der Nutzung eingefrorener Vermögenswerte im Zentrum des internationalen Interesses. Es ist wichtig, dass die Länder, die die Ukraine unterstützen, einen Weg finden, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten, die notwendig ist, um der russischen Aggression entgegenzuwirken. Die Entscheidungen und Handlungen der internationalen Partner bestimmen den weiteren Verlauf der Ereignisse in der Region und die Sicherheit der Ukraine.
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