Deutschland über die massenhafte Rückkehr von Ukrainern: offizielle Erklärung.
Nach Angaben von ТСН: In Deutschland wurde bestätigt, dass es keine Pläne für die massenhafte Rückkehr von Ukrainern oder deren kurzfristige Ausweisung nach dem Ende des Krieges gibt.
Diese Information wurde von Engelhardt Mazanke, dem Leiter der Berliner Einwanderungsbehörde, in einem Interview geäußert.
Vorübergehender Schutz – mindestens bis März 2027
Mazanke wies darauf hin, dass die EU-Entscheidung über den vorübergehenden Schutz mindestens bis zum Frühjahr 2027 in Kraft bleiben wird. Weitere Schritte hängen von der Situation in der Ukraine und den politischen Entscheidungen der Europäischen Union ab.
Er betonte auch, dass eine massenhafte Rückkehr von über einer Million Ukrainern in kurzer Zeit nicht stattfinden wird, da solche Pläne nicht einmal diskutiert werden. Seiner Aussage nach ist das technisch unmöglich.
Deutschland hat eine solche Erfahrung noch nie gemacht
Mazanke stellte fest, dass Deutschland zum ersten Mal eine so große Anzahl von Personen aus einem Land aufgenommen hat, das kulturell Europa nahe steht, in so kurzer Zeit.
Im Gegensatz zu den Krisen der Jahre 2015-2016 sind derzeit hauptsächlich Frauen mit Berufserfahrung und Kindern angekommen, was einen anderen Einfluss auf die Integration und die Rückkehrfragen hat.
Wer bleibt, und wer kehrt zurück: Prognosen gibt es noch keine
Der Leiter der Behörde gab keine genauen Schätzungen über die Zahl der Ukrainer ab, die planen, nach dem Sieg in Deutschland zu bleiben. Er vermutete, dass die Situation das Szenario auf dem Balkan wiederholen könnte: Etwa die Hälfte wird zurückkehren, und die andere Hälfte wird sich integrieren.
Der entscheidende Faktor bei der Entscheidungsfindung wird die Familie sein, nicht die Arbeit oder die Sprachkenntnisse.
„Studien zeigen: Am meisten beeinflusst die Familiengründung die Entscheidung über den Wohnort, nicht die Karriere“, sagte Mazanke.
Früher wurde berichtet, dass die EU plant, den vorübergehenden Schutz für ukrainische Flüchtlinge zu beenden. Die Gültigkeit läuft in weniger als anderthalb Jahren ab, und danach werden die Mitgliedstaaten das Schicksal von fast fünf Millionen Ukrainern entscheiden. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sie keine neuen Status einführen werden.
So bleibt die Situation mit ukrainischen Flüchtlingen in Deutschland stabil, erfordert jedoch weiterhin Entscheidungen von den europäischen Institutionen. Langanhaltender vorübergehender Schutz bietet den Ukrainern eine gewisse Stabilität, doch die Frage ihrer Zukunft in Europa bleibt weiterhin offen.
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