Fünf Jahre Haft für Fahnenflucht: Urteil gegen Soldaten in Tschernihiw.
Gericht in Tschernihiw verhängt Freiheitsstrafe wegen Fahnenflucht
Nach Angaben von Novyny.live: Ein Militärgericht in der nordukrainischen Stadt Tschernihiw hat einen Soldaten zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil des Rajongerichts Desnja vom 7. Januar 2025 fällte den Richterspruch wegen unerlaubten Entfernens von der Truppe. Der Soldat war bereits am 14. August 2025 festgenommen worden.
Der Mann hatte seine Einheit gleich zweimal ohne Erlaubnis verlassen. Sein erster Fahnenflucht-Vorfall datiert auf den 17. Mai des Vorjahres. Vom 30. Dezember 2024 bis zum 24. April 2025 leistete er überhaupt keinen Militärdienst. Die Haftstrafe wird auf den Tag seiner Festnahme, den 14. August 2025, angerechnet. Gegen das Urteil kann innerhalb von 30 Tagen Berufung eingelegt werden.
„Ich möchte meinen Dienst fortsetzen und bitte darum, mich nicht allzu streng zu bestrafen.“
Der Angeklagte
Der Fall verdeutlicht die hohe Bedeutung militärischer Disziplin, insbesondere in einer Zeit, in der die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte von entscheidender Bedeutung ist. Das Urteil könnte als deutliches Signal an andere Soldaten wirken. Da die Rechtskraft noch nicht eingetreten ist, bleibt der Ausgang der Sache vor höheren Instanzen abzuwarten. Solche Verfahren zeigen die strikte Handhabung von Disziplinarverstößen in der ukrainischen Armee während des Kriegszustands.
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