Nach Oscar-Verzicht 2026: Sean Penn reist in die Ukraine und hinterlässt eine Trophäe.
Überraschender Besuch von Sean Penn in Kyjiw
Nach Angaben von TSN.ua: Der Hollywoodstar und Regisseur Sean Penn ist in die Ukraine gereist, kurz nachdem er die Oscar-Verleihung 2026 boykottiert hatte. Dies gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekannt. Penn hatte die Auszeichnung als Bester Nebendarsteller gewonnen. Bereits 2022 kündigte der Schauspieler an, die Oscar-Zeremonie meiden zu wollen – ein deutliches Zeichen seiner Solidarität mit der Ukraine.
Während seines Aufenthalts ließ Sean Penn eine seiner Oscar-Statuetten im Land, um sie dort bis Kriegsende zu belassen. Selenskyj würdigte diese Geste mit den Worten:
„Dank dir, Sean, wissen wir, was ein wahrer Freund der Ukraine ist. Du stehst seit dem ersten Tag des umfassenden Krieges an unserer Seite. Auch heute. Und wir wissen, dass du auch künftig bei unserem Land und unserem Volk sein wirst.“
Eine starke Botschaft der Verbundenheit
Der Besuch unterstreicht Penns anhaltendes Engagement für die Ukraine und seine aktive Haltung angesichts der aktuellen Ereignisse. Der Schauspieler bleibt eine Schlüsselfigur in der internationalen Unterstützung für das ukrainische Volk.
Seine Entscheidung, die Oscar-Statuette im Land zu hinterlassen, ist ein symbolträchtiger Akt, der die Bedeutung internationaler Solidarität in Kriegszeiten hervorhebt. Penn, bekannt für sein humanitäres Engagement, lenkt damit erneut die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft auf die Lage in der Ukraine. Solche Besuche stärken nicht nur die moralische Unterstützung, sondern können auch andere Kulturschaffende und Politiker motivieren, sich für die vom Konflikt betroffenen Menschen einzusetzen – besonders in Zeiten globaler politischer Unsicherheit.
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