Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot stirbt bei Flugzeugabsturz in Frankreich.
Tödlicher Absturz einer Cessna 421
Nach Angaben von Novyny.live: Der Mitbegründer des Spieleentwicklers Ubisoft, Claude Guillemot, kam am 19. Juni 2023 bei einem Flugzeugunglück in Frankreich ums Leben. Die Maschine vom Typ Cessna 421 stürzte am Nachmittag über dem Gemeindegebiet von La Baule ab. An Bord befanden sich neben dem 69-jährigen Guillemot auch ein Fluglehrer – beide Insassen überlebten die Katastrophe nicht.
Die Cessna 421 war Eigentum von Claude Guillemot. Er war einer der fünf Brüder, die Ubisoft 1986 gründeten. Das Unternehmen wurde später durch Erfolgstitel wie:
- Assassin’s Creed
- Far Cry
- Rayman
- Prince of Persia
weltbekannt. Zudem fungierte Guillemot als Geschäftsführer der Guillemot Corporation, was seine zentrale Rolle in der Spielebranche unterstreicht.
Ein schwerer Verlust für die Gaming-Welt
Die Nachricht von seinem Tod löste in der Videospiel-Community große Betroffenheit aus. Guillemot galt als Wegbereiter für innovative Technologien und maßgeblich am Aufbau beliebter Spielereihen beteiligt. Ubisoft zählt zu den einflussreichsten Unternehmen der Branche, und der Verlust eines seiner Gründerväter hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird. Sein Vermächtnis könnte jedoch als Antrieb für künftige Projekte dienen, an deren Entstehung er mitgewirkt hat.
Lesen Sie auch
- Angriff auf die Ukraine: Ukrainische Post verliert zwei Fahrzeuge durch russische Drohnen in Nikopol
- Moskauer Raffinerie lahmgelegt: Ukrainische Drohnen zwingen Werk zur Produktionseinstellung
- Tragischer Unfall in Browary: Zwei Kinder sterben, zehn Verletzte
- Kernkraftwerk Saporischschja erneut im Notbetrieb: Bereits der zwanzigste Stromausfall seit Kriegsbeginn
- Dawn-Airstrike auf Charkiw tötet Mann, verletzt Kinder
- Drohnenangriff auf Moskauer Raffinerie: Anlage mit 140.000 Barrel Tageskapazität zerstört

