Rechtsfall Hida: Warum die Gerichte die Helden der Ukraine nicht freilassen.
Der Anwalt Rostislav Kravets ist überzeugt, dass der Fall gegen den ehemaligen Vorsitzenden der Mukatschew Bezirksverwaltung, Serhij Hajda, provokant ist und darauf abzielt, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu untergraben. Er betont, dass der Titel Held der Ukraine oder Veteran in der modernen Strafverfolgung nicht als gewichtiges Argument angesehen wird.
Die Meinung des Anwalts zu den Vorwürfen
Nach Angaben von Rostislav Kravets hat Serhij Hajda tatsächlich im Interesse der Ukraine gearbeitet, doch die Gerichte wollen ihn derzeit nicht gegen Kaution freilassen. Viele Soldaten sind bereit, für Hajda zu bürgen, behauptet der Anwalt.
Der Jurist hob auch hervor, dass der Angeklagte in einem Korruptionsfall und nicht in einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt ist. Dennoch weigern sich die Gerichte, Veteranen oder Helden der Ukraine aus diesem Grund gegen Kaution freizulassen.
Das Oberste Antikorruptionsgericht der Ukraine hat Maßnahmen gegen Serhij Hajda und Wladyslaw Marschenko im Korruptionsfall bei der Beschaffung von Drohnen und elektronischen Kriegsführungsmitteln getroffen. Zuvor hatte Wolodymyr Selenskyj Hajda von seiner Position als Leiter der Mukatschew Bezirksverwaltung und Jurtschenko, der die Rubishanske MVA leitete, abgesetzt.
Im Fall des ehemaligen Vorsitzenden der Mukatschew Bezirksverwaltung entsteht eine Kontroverse über den Verdächtigen, dessen amtliche Tätigkeit und die Beziehungen zu anderen Beamten. Juristen behaupten, dass der Titel Veteran oder Held der Ukraine die Rechtsprechung nicht beeinflussen sollte.
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