Gericht im Fall des Mordes an Parubiy: Der Verdächtige gestand Verbindungen zur RF.
Nach Angaben von ТСН: In Lviv hat das Gericht die Untersuchungshaft von Andriy Stselnikow, dem Verdächtigen im Mordfall des Volksabgeordneten Andriy Parubiy, verlängert. Der Beschuldigte bleibt in Haft.
Das Gericht hat die neue Frist für die Untersuchungshaft von Stselnikow auf weitere 60 Tage bis einschließlich 15. Februar festgelegt.
Geständnis des Verdächtigen
Bei der Sitzung erzählte der Verdächtige den Journalisten, dass er die Waffe aus einem 'Versteck' erhalten habe, dessen Standort ihm andere Personen gezeigt hätten. Stselnikow weiß nicht, wer ihm diese Waffe übergeben hat.
Er betonte auch, dass der Mord an Parubiy ein Akt der Rache war 'für alles', insbesondere aufgrund des Verlusts seines Sohnes, der in der 93. Brigade diente und in Bachmut vermisst wird.
Neue Beweise des Verfahrens
Die Ermittlungen im Mordfall Parubiy haben wichtige Beweise erbracht: Die Strafverfolgungsbehörden fanden in dem Versteck eine Pistole, mit der der Politiker am 30. August erschossen wurde. Neben dem Vorwurf des Mordes und des illegalen Umgangs mit Waffen ist Stselnikow auch wegen Hochverrates und der Verherrlichung der russischen Aggression angeklagt worden. Es wurde festgestellt, dass der Verdächtige sich auf das Verbrechen vorbereitet hat, Anweisungen und Waffen von Kuratoren aus Russland erhalten hat und auch Geheimdienstinformationen über die Bewegungen der ukrainischen Streitkräfte an feindliche Geheimdienste weitergab.
Dieser Fall hat erhebliches öffentliches Interesse geweckt und bleibt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Indem das Gericht Stselnikow in Haft behält, will es die Ermittlungen schützen und eine Beeinflussung des Verfahrens verhindern. Weitere Anhörungen könnten wichtige Einblicke in die Motivationen und Umstände des Verbrechens bieten und das Bild der Ermittlungen verändern.
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