Silberschatz aus der Tudor-Zeit: Rentner entdeckt Münzen bei Straßenarbeiten.
Ein historischer Fund aus der Tudor-Ära
Nach Angaben von TSN.ua: Bei Reparaturarbeiten an seiner Zufahrtsstraße in Dorset stieß der 79-jährige Peter Gray auf einen verborgenen Schatz: eine Sammlung silberner Münzen aus der Zeit der Tudors. Der Fund, der bereits vor über zwei Jahrzehnten gemacht wurde, umfasst insgesamt 213 Silbermünzen. Darunter befinden sich 176 Groschen und 37 Halbgroschen. Gray plant nun den Verkauf seiner Sammlung, deren Wert auf etwa 30.000 Pfund Sterling geschätzt wird – umgerechnet rund 1.743.000 Hrywnja. Solche Entdeckungen zeigen, dass historische Schätze oft direkt vor der eigenen Haustür schlummern können.
Die Details der wertvollen Sammlung
Entdeckt wurden die Münzen bei Arbeiten an einem Parkplatz neben einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Der Großteil der Münzen stammt aus der Regierungszeit von Heinrich VII., der von 1485 bis 1509 König von England war. Das älteste Stück der Sammlung ist ein Halbgroschen aus der Zeit Eduards III., geprägt um 1351–1352. Die jüngste Münze ist ein Halbgroschen, der 1514 in York geprägt wurde. Experten gehen davon aus, dass der Schatz zwischen 1514 und 1520 vergraben wurde.
Peter Gray durchlief das offizielle Schatzfund-Verfahren. Das Dorset Museum hat bereits 13 Münzen aus seiner Sammlung erworben. Der Krug, in dem die Münzen aufbewahrt wurden, wurde im späten 15. Jahrhundert im deutschen Ruhrgebiet gefertigt. Grays Entdeckung gilt als ein bedeutendes Zeugnis der Tudor-Geschichte und -Kultur.
Der Fund dieser Münzsammlung unterstreicht nicht nur den Reichtum des britischen historischen Erbes, sondern zeigt auch, wie wichtig archäologische Entdeckungen sind – die an den unerwartetsten Orten auftauchen können.
— Quelle unbekannt
Der Verkauf der Sammlung könnte ein wichtiges Ereignis für regionale Museen werden, die danach streben, historische Artefakte zu bewahren und auszustellen. Sie spiegeln das kulturelle und wirtschaftliche Erbe der Tudor-Epoche wider.
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