Warum der Iran einem US-Angriff militärisch unterlegen wäre.

Warum der Iran einem US-Angriff militärisch unterlegen wäre
Warum der Iran einem US-Angriff militärisch unterlegen wäre

Ein militärisches Ungleichgewicht mit klarem Ausgang

Nach Angaben von UATV: Der Experte Michael Borodkin analysiert die militärische Verwundbarkeit des Iran im Falle einer großangelegten US-Operation. Sein Fazit ist eindeutig: Das Land verfügt weder über ausreichende konventionelle Streitkräfte noch kann es auf verlässliche Hilfe von Verbündeten zählen. Sollten die USA ihre Militäraktionen eskalieren, würde der Iran in eine äußerst prekäre Lage geraten. Borodkin bringt es auf den Punkt:

„Die Kräfte werden aus dem Nichts auftauchen? Niemand wird dem Iran helfen.“

Zwar war die Anzahl ballistischer Raketen des Iran am 12. Juni 2025 höher als heute, doch sein Raketenpotenzial bleibt begrenzt. Ein Beispiel für die mangelnde Effektivität seiner Streitkräfte lieferte ein zwölftägiger Krieg, in dem der Iran etwa tausend Drohnen auf Israel abschoss – nur eine davon erreichte ihr Ziel. Dem stehen die gewaltigen Kapazitäten der USA gegenüber: Eine einzige amerikanische Trägerkampfgruppe verfügt über rund 100 Kampfflugzeuge, und die Anzahl an Marschflugkörpern vom Typ 'Tomahawk' kann fast tausend betragen. Diese Diskrepanz ist erdrückend.

Manöver als politisches Signal

Die jüngsten, auf Ende Februar verschobenen Militärmanöver des Iran mit Russland und China deutet Borodkin als rein politisches Manöver.

„Das Ziel dieser Übungen war völlig offensichtlich – der Versuch, die Amerikaner von einem Schlag abzuhalten“
, so der Experte. Ihm zufolge bleibt die tatsächliche Reichweite solcher Aktionen begrenzt:
„Das Einzige, was sie wirklich tun können, ist, die arabischen Nachbarn einzuschüchtern.“

Vor diesem Hintergrund spitzter US-Präsident Donald Trump die Lage mit einem neuen Ultimatum zur iranischen Atomprogramm zu und unterstrich die Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte.

„Diese Flotte ist bereit, ihre Mission bei notwendigem Kräfteeinsatz schnell und entschlossen auszuführen“
, erklärte er. Borodkin verweist zugleich auf die zwiespältige Haltung Saudi-Arabiens, eines Schlüsselakteurs in der Region:
„Die Saudis befinden sich in einer sehr seltsamen Situation.“
Ihre Position schwanke zwischen der Aussage, man solle nicht zuschlagen, und der Andeutung, dass es vielleicht doch nötig sei.

Die militärische Schwäche des Iran, belegt durch die begrenzten Fähigkeiten seiner Armee und den Mangel an verbündeter Unterstützung, lässt ernste Zweifel an Teherans Fähigkeit aufkommen, einer möglichen US-Aggression standzuhalten. Die Spannungen in der Region bleiben hoch, und die US-Aktionen signalisieren eindeutige Handlungsbereitschaft. In diesem Konflikt könnte die letztendliche Haltung Saudi-Arabiens, die zwischen Zurückhaltung und Zustimmung schwankt, den weiteren Verlauf der Ereignisse entscheidend beeinflussen.


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