Die USA haben die globale Schiffsabgassteuer blockiert: was bedeutet das?.
Verschiebung der Entscheidung über die globale Schiffsabgassteuer
Nach Angaben von inkorr.com: Auf der Sitzung der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) haben Vertreter der Mitgliedstaaten beschlossen, die Verabschiedung der globalen Abgabe auf Emissionen aus der Schifffahrt um ein Jahr zu verschieben. Ursprünglich war eine Gebühr von etwa 380 USD pro Tonne CO₂-Emissionen geplant.
Wie Bloomberg berichtet, spielte die Regierung von Präsident Donald Trump eine entscheidende Rolle bei der Abstimmung und startete eine umfassende Diplomatiekampagne gegen diese Entscheidung.
Amerikanischer Druck und diplomatische Aktivität
Die Entscheidung, die Verabschiedung der Steuer zu blockieren, war das Ergebnis koordinierten Handelns mehrerer US-Behörden. Laut Quellen im Außenministerium hat Washington 108 Länder offiziell aufgefordert, die Ablehnung der Initiative zu unterstützen.
'Präsident Trump hat Amerika vor einer absurden Klimafalle gerettet, die unser Land zerstört hätte', sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Taylor Rogers.
Unterstützung und Opposition
Die meisten europäischen Länder hatten diese Initiative zuvor unterstützt, erlitten jedoch bei der letzten Abstimmung eine Niederlage. Die USA erhielten Unterstützung von Saudi-Arabien, dem Iran und Russland, die sich gegen die Einführung dieser Abgabe aussprachen.
Reaktion von Umweltschützern und der Wirtschaft
Umweltorganisationen kritisierten die Entscheidung zur Verschiebung scharf und warnten vor möglichen negativen Folgen für die Umwelt. Der Eigentümer von Fortescue Metals Group forderte die internationale Gemeinschaft auf, sicherzustellen, dass Druck nicht über Gerechtigkeit siegt.
Trumps Aufruf an die Delegierten
Vor der Abstimmung forderte Präsident Trump die Delegierten auf, den Vorschlag für einen globalen grünen Steuer auf die Schifffahrt abzulehnen und bezeichnete ihn als Betrug. Trotz des Widerstands wird die Diskussion über diese Frage im nächsten Jahr fortgesetzt.
Somit führten die Aktivität der USA und die Unterstützung anderer Länder zur Verschiebung der Entscheidung über die Einführung einer globalen Abgabe auf Emissionen aus der Schifffahrt um ein Jahr. Die Diskussion über dieses Thema wird im Kontext von Protesten von Umweltschützern und der Unterstützung durch den Präsidenten der USA fortgesetzt, was sich auf zukünftige Umweltinitiativen in diesem Bereich auswirken könnte.Lesen Sie auch
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