Fünf Tote und 850.000 Haushalte ohne Strom: Das Ausmaß von Sturm 'Kirstin' in Portugal.
Verwüstung durch Orkan 'Kirstin'
Nach Angaben von TSN.ua: Orkanböen mit bis zu 149 km/h haben Portugal schwer getroffen. Besonders die zentralen und nördlichen Landesteile erlitten massive Schäden. Auf dem Militärflugplatz Monte Real wurde sogar eine Spitze von 178 km/ h gemessen – ein neuerlicher Beleg für die außergewöhnliche Kraft des Sturms. Die Bilanz ist tragisch: Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, und der öffentliche Betrieb wurde vielerorts lahmgelegt.
Die portugiesische Zivilschutzbehörde verzeichnete mehr als 3000 wetterbedingte Notfälle. Am gravierendsten war der flächendeckende Stromausfall, von dem über 850.000 Menschen betroffen waren. In zehn Küstenregionen galt die höchste Unwetterwarnstufe, da Wellen bis zu 14 Meter hoch aufliefen und eine ernste Gefahr für Anwohner und Infrastruktur darstellten. Solche Extremereignisse stellen die Krisenvorsorge auf eine harte Probe.
Weiterer Verlauf und regionale Folgen
Der Sturm zieht derzeit weiter in Richtung Spanien, wo ebenfalls mit starkem Wind, Schnee und Regen gerechnet wird. Parallel dazu verschärft ein anderes Naturereignis die Lage in Südeuropa: Auf Sizilien zwang ein Felssturz bei Niscemi mehr als 1000 Menschen zur Evakuierung ihrer Häuser. Die Behörden sind in beiden Ländern im Einsatz, um die Folgen der Naturgewalten zu bewältigen.
Die Zerstörungen durch 'Kirstin' zeigen erneut die Verwundbarkeit Portugals gegenüber extremen Wetterphänomenen, die im Zuge des Klimawandels häufiger auftreten könnten.
Angesichts der Zugbahn des Sturms müssen sich nun die spanischen und möglicherweise weitere Nachbarregionen auf neue Herausforderungen einstellen. Die aktuellen Ereignisse dürften eine Debatte über die Notfallvorsorge und Anpassungsstrategien in ganz Südeuropa neu entfachen.
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