Passfoto-Update mit 25 und 45: Diese Strafen drohen bei Versäumnis.
Fristen für das Passbild: Warum pünktliches Handeln wichtig ist
Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine müssen Inhaber des Passbuchs aus dem Jahr 1994 ihr Lichtbild aktualisieren, wenn sie 25 und 45 Jahre alt werden. Wer diese Pflicht versäumt, riskiert ein Bußgeld. Das Gesetz gewährt dafür eine Frist von 30 Tagen nach dem jeweiligen Geburtstag. Allerdings gilt eine wichtige Ausnahme: Während des Kriegsrechts bleibt die Gültigkeit des Dokuments auch ohne aktualisiertes Foto bestehen. Diese Regelung soll Bürger entlasten, die in der aktuellen Lage andere Prioritäten haben.
Mögliche Konsequenzen bei Fristversäumnis
Wer das Foto nicht rechtzeitig erneuert, muss mit Konsequenzen rechnen. Beim ersten Verstoß erfolgt in der Regel eine Verwarnung. Bei wiederholter Nichtbeachtung kann ein Bußgeld zwischen 17 und 51 Hrywnja verhängt werden. Entscheidend ist: Spätestens nach dem 45. Geburtstag ist der alte Passbuch durch eine moderne ID-Karte zu ersetzen, sobald das Bild nicht mehr aktuell ist.
Ein veraltetes Passfoto kann zu erheblichen Problemen im Alltag führen, beispielsweise bei:
- der Eröffnung von Bankkonten
- der Beantragung von Kreditkarten
- der Aufnahme von Krediten
- notariellen Geschäften
- Eheschließung oder Scheidung
- dem Bezug von Sozialleistungen
Die Aktualisierung des Fotos oder die Ausstellung der ID-Karte erfolgt bei den örtlichen Dienststellen des Staatlichen Migrationsdienstes der Ukraine.
Es lohnt sich daher, die Fristen im Blick zu behalten, um bürokratische Hindernisse und unnötige Kosten zu vermeiden.
Diese Hinweise unterstreichen, wie wichtig die Einhaltung von Dokumentenpflichten ist – besonders in Zeiten des Kriegsrechts, wo andere Sorgen im Vordergrund stehen mögen. Ein nicht aktuelles Passbild kann den Alltag unerwartet kompliziert machen und den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen erschweren.
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