Prozess gegen Airbus und Air France über katastrophe AF447: Was hat sich geändert.

Prozess gegen Airbus und Air France über katastrophe AF447: Was hat sich geändert
Prozess gegen Airbus und Air France über katastrophe AF447: Was hat sich geändert

Nach Angaben von inkorr.com: In Frankreich hat ein neuer Prozess im Fall der Katastrophe des Fluges AF447 begonnen, die vor 16 Jahren stattfand. Damals kamen 228 Menschen ums Leben. Die Ermittlungen konnten die Schuld der Unternehmen Air France und Airbus an dieser Tragödie nicht feststellen, aber die Staatsanwaltschaft hat nun die vorherige Entscheidung angefochten, und das Gericht wird neue Anhörungen durchführen.

Es stellte sich heraus, dass die Piloten nicht angemessen auf das Vereisen der Geschwindigkeitsmessern reagierten, was die Ursache der Katastrophe war. Airbus erhielt Kritik für die langsame Reaktion auf die Probleme mit den Sensoren, während Air France für die unzureichende Ausbildung der Piloten kritisiert wurde.

Das vorherige Gericht erkannte Fälle von Nachlässigkeit an, vier davon betreffen Airbus, und einen - Air France, aber sie wurden als unzureichend für eine strafrechtliche Verantwortung erachtet.

Dieser neue Prozess ist von großer Bedeutung nicht nur für die Angehörigen der Opfer, die Gerechtigkeit anstreben, sondern auch für die Luftfahrtindustrie insgesamt. Die ersten Anhörungen finden am Montag um 13:30 Uhr statt, bei denen Vertreter von Airbus und Air France-KLM auftreten werden.

Was geschah mit Flug AF447?

Am 1. Juni 2009 stürzte der Airbus A330-200, der den Flug AF447 von Rio de Janeiro nach Paris durchführte, in den Nordatlantik und riss das Leben aller 228 Passagiere an Bord mit sich. Diese Katastrophe wurde zu einem der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Luftfahrt und führte zu wesentlichen Änderungen der Sicherheitsvorschriften für Flüge.

Darüber hinaus gab es in Brasilien einen weiteren Flugunfall: ein Flugzeug mit vier Personen an Bord stürzte ab und nahm Feuer. Dieses tragische Ereignis führte zum Tod des weltweit berühmten chinesischen Architekten Kongjian Yu und zweier Regisseure: Luís Ferras und Rubens Crispim Jr.


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