Mordfall Farion: Gericht in Lwiw lehnt Vertagung ab – das ist der Stand.
Prozessauftakt zum Mord an Iryna Farion
Nach Angaben von Novyny.live: Am 19. März 2026 begann in Lwiw die Verhandlung im Mordfall Iryna Farion. Der Anwalt des Beschuldigten Wjatscheslaw Sintschenko beantragte eine Verschiebung des Termins, da ein zweiter Verteidiger nicht anwesend war. Das Gericht lehnte dies jedoch ab und setzte die Sitzung fort.
Iryna Farion wurde am 19. Juli 2024 in Lwiw getötet. Der damals 18-jährige Tatverdächtige Wjatscheslaw Sintschenko wurde am 25. Juli 2024 in Dnipro festgenommen. Zunächst lautete der Vorwurf Mord, doch im Dezember 2024 wurde die rechtliche Einordnung geändert. Die vorherige Anhörung am 5. März 2026 endete mit der Verlängerung der Untersuchungshaft um 60 Tage.
Rechtsanwalt Dmytro Petljowanyj erklärte:
„Ich habe nach der gestrigen Sitzung gezählt, wie oft Termine wegen des Fernbleibens von Woronjak bereits verschoben wurden. Es sind acht Anhörungen.“
Diese Aussage verdeutlicht, wie sehr wiederholte Ausfälle den Fortgang des Verfahrens behindern – ein wiederkehrendes Problem in diesem Fall.
Mordverfahren sind oft langwierig und rechtlich komplex. Im vorliegenden Fall sorgen die häufigen Verzögerungen durch das Fehlen des Verteidigers für Unmut in der Öffentlichkeit und bei den Angehörigen des Opfers. Die kommenden Sitzungen könnten entscheidend dafür sein, ob der Beschuldigte verurteilt wird und Gerechtigkeit hergestellt werden kann.
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