Gericht spricht Lehrerin frei: Der wahre Hintergrund eines angeblichen Mobbing-Falls.
Freispruch für Geographielehrerin
Nach Angaben von TSN.ua: Das Berufungsgericht in Riwne hat eine Geographielehrerin des Lyzeums Nr. 2 in Oschynyn freigesprochen. Sie war beschuldigt worden, eine Sechstklässlerin gemobbt zu haben. Das Gericht konnte keinen Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit feststellen und hob damit die Vorwürfe auf.
Hergang und Folgen des Konflikts
Der Streit zwischen der Pädagogin und der Schülerin eskalierte während des Geographieunterrichts, als die Lehrerin das Mobiltelefon des Mädchens an sich nahm, während diese eine Aufgabe bearbeitete. Ein entscheidender Aspekt des Falls ist, dass die Schülerin an Diabetes erkrankt ist. Nach dem Vorfall suchte die Mutter des Kindes, die ebenfalls an der Schule beschäftigt ist, das Gespräch mit der Lehrerin und forderte eine Erklärung.
In der Folge blieb die Schülerin dem Geographieunterricht fern, was die Eltern alarmierte. Sie erstatteten Anzeige bei der Polizei und wandten sich an die Schulbehörde. Bereits im Dezember 2025 hatte das Bezirksgericht in Ostroh das Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Lehrerin eingestellt und damit eine Grundlage für eine Bestrafung verneint.
Das Riwner Berufungsgericht bestätigte nun dieses Urteil in der Revision und bekräftigte damit die Unschuld der Pädagogin. Der Fall, der die Schulgemeinschaft beschäftigt hatte, ist damit juristisch abgeschlossen, und die Lehrerin kann ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. Solche Konflikte zeigen, wie schnell Alltagssituationen im Klassenzimmer eskalieren und rechtliche Dimensionen annehmen können.
Dieser Fall unterstreicht, wie wichtig Verständnis und Unterstützung im Verhältnis zwischen Lehrkräften und Schülern sind, insbesondere wenn besondere Bedürfnisse der Lernenden eine Rolle spielen.
Der Freispruch kann für andere Bildungseinrichtungen als Beispiel dienen, wie Konfliktsituationen sachgerecht gelöst und die Rechte der Lehrkräfte gewahrt werden können. Gleichzeitig macht der Vorstand deutlich, dass ein konstruktiver Dialog zwischen Eltern, Schülern und Lehrpersonal nötig ist, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden.
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