NASA-Satellit stürzt unkontrolliert ab: Wo er einschlug und wie hoch die Gefahr wirklich war.
Unkontrollierter Wiedereintritt eines NASA-Satelliten
Nach Angaben von TSN.ua: Ein ausgedienter NASA-Satellit ist unkontrolliert aus dem Orbit ausgeschieden und im Pazifischen Ozean nahe den Galapagos-Inseln niedergegangen. Nach Berechnungen der US-Raumfahrtbehörde verglühte der Großteil des 600 Kilogramm schweren Geräts beim Eintritt in die Atmosphäre. Dennoch könnten einige Trümmerteile die Wasseroberfläche erreicht haben.
Die beiden Satelliten waren 2012 gestartet worden und hatten sieben Jahre lang die Van-Allen-Strahlungsgürtel erforscht. 2019 war ihr Treibstoffvorrat erschöpft, was zum unkontrollierten Abstieg führte. Ursprünglich hatte die NASA damit gerechnet, dass die Geräte bis 2030 im Orbit bleiben würden – ein Zeichen dafür, wie schwierig langfristige Vorhersagen im erdnahen Weltraum sind.
Geringes Risiko, aber wichtige Lehren
Das Risiko, dass bei dem Absturz Menschen zu Schaden kommen könnten, wurde mit 1 zu 4200 beziffert und damit als äußerst gering eingestuft. Dennoch handelt es sich bei 600 Kilogramm um eine beträchtliche Masse für ein Objekt, das ungesteuert in die Erdatmosphäre eintritt.
Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig eine lückenlose Überwachung von Weltraumobjekten und deren Umweltauswirkungen ist. Zugleich zeigt er den dringenden Bedarf an verbesserten Technologien für die Entsorgung von Satelliten nach Missionsende.
Der Absturz des NASA-Satelliten erinnert daran, dass Weltraumaktivitäten nicht nur während des Betriebs, sondern auch nach dem Ende einer Mission Risiken bergen.
Angesichts der stetig wachsenden Zahl von Satelliten in der Erdumlaufbahn müssen dringend neue Protokolle für die Kontrolle und Entsorgung funktionsuntüchtiger Objekte entwickelt werden. Dies würde nicht nur die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Vorfälle verringern, sondern auch dazu beitragen, die Umwelt im Weltraum und auf der Erde zu schützen.
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