Priester warnt vor Online-Wahrsagern: Glaube gehört Gott, nicht Kartenlegern.
Klares Votum eines Geistlichen gegen Wahrsagerei
Nach Angaben von TSN.ua: Der Priester Oleksiy Filyuk aus der Region Ternopil hat sich deutlich zu Wahrsagerinnen und Kartenlegerinnen geäußert, die ihre Dienste verstärkt im Internet anbieten. In einem Beitrag auf Instagram rief er dazu auf, allein auf Gott zu vertrauen und den Versprechungen der Wahrsagerinnen keinen Glauben zu schenken, da diese keine Wahrheit enthielten. Solche Angebote erleben derzeit im Netz einen regelrechten Boom.
Filyuk betonte, der Glaube an Wahrsager sei reine Zeitverschwendung.
„Man soll Gott glauben, aber diesen Wahrsagerinnen… bei denen ist kein Fünkchen Wahrheit zu finden“, so der Geistliche. Er unterstrich, dass der wahre Glaube auf Gott gerichtet sein müsse und nicht auf die trügerischen Versprechungen, mit denen Wahrsagerinnen locken. Seine Aussagen spiegeln eine klare Haltung zu Spiritualität und den modernen Praktiken des Wahrsagens wider.
Appell an die Vernunft der Gläubigen
Oleksiy Filyuk forderte seine Follower auf, ihre Überzeugungen kritisch zu hinterfragen und sich nicht von Personen beeinflussen zu lassen, die einfache Lösungen und Antworten auf komplexe Lebensfragen versprechen. Seine Kommentare sind vor dem Hintergrund der wachsenden Beliebtheit von Online-Orakeln in der heutigen Gesellschaft zu sehen.
Die Stellungnahme des Priesters unterstreicht die Bedeutung echter Spiritualität im Leben der Menschen, besonders im heutigen Informationszeitalter mit seiner Flut an alternativen Wissensquellen. Das gestiegene Interesse an Online-Wahrsagerei könnte auf ein menschliches Bedürfnis nach Antworten in schwierigen Lebenslagen hindeuten. Filyuk jedoch plädiert für einen nüchternen Verstand und ein Vertrauen, das allein Gott gilt. Dies ist Teil eines größeren gesellschaftlichen Trends, in dem religiöse Autoritäten versuchen, Mythen und Fehlinformationen im Bereich Spiritualität und Glauben entgegenzutreten.
Lesen Sie auch
- Die U-Bahn von Charkiw bleibt kostenlos als Bunker: Was Fahrgäste wissen sollten
- Fast 13 Stunden Prüfungsmarathon wegen Luftalarm: Abgeordnete fordern Reform des Hochschultests
- Wie ukrainische Soldaten legal das Militär verlassen können: Anfechtung einer Ablehnung vor Gericht
- 209.000 Euro für eine 2-Millionen-Reparatur: So funktioniert das ukrainische Wiederaufbauprogramm
- Neue Namen für zwei U-Bahn-Stationen in Charkiw vorgeschlagen
- Neue Wohnregeln für Binnenflüchtlinge: Kostenlose Unterkünfte und Räumung binnen 15 Tagen

