Die Ukraine wird Gas im Wert von 2 Milliarden Dollar importieren müssen: was mit den Tarifen passieren wird.

Die Ukraine wird Gas im Wert von 2 Milliarden Dollar importieren müssen: was mit den Tarifen passieren wird
Die Ukraine wird Gas im Wert von 2 Milliarden Dollar importieren müssen: was mit den Tarifen passieren wird

Nach Angaben von ТСН: Aufgrund der diesjährigen Angriffe auf die ukrainischen Erdgasförderanlagen wird das Land zusätzlich 4,4 Milliarden Kubikmeter Erdgas importieren müssen, was etwa 2 Milliarden Dollar kosten wird. Ein Teil der Mittel für den Kraftstoffkauf wurde bereits durch europäische Kredite und Zuschüsse erhalten.

Dies erklärte der Vorsitzende des Vorstands der Gruppe "Naftogaz", Serhiy Koretsky, in einem Interview mit der Associated Press.

Preise für die Bevölkerung

Die Gaspreise für die Bevölkerung bleiben stabil: rund 98% der Haushalte nutzen Gas von "Naftogaz", und der Tarif "Fix" wird bis Ende April 2026 7,96 UAH pro Kubikmeter betragen.

Die Tarifgestaltung basiert auf den Kosten für Gas sowie auf den Tarifen für Transport und Verteilung. Der Staat ergreift alle möglichen Maßnahmen, um die stabilen Preise für Haushaltsverbraucher aufrechtzuerhalten, trotz der schwierigen Bedingungen des Krieges und der wirtschaftlichen Herausforderungen.

Die Situation für Unternehmen

In der Geschäftswelt ist die Situation komplizierter: Unternehmen kaufen Gas zu Marktpreisen, die je nach Importmengen und Schwankungen an den Weltmärkten variieren können. Aufgrund der Unrentabilität der aktuellen Tarife könnte es zu Preissteigerungen für Unternehmen kommen, aber konkrete Daten wurden bisher nicht bekannt gegeben.

Früher warnte ein Experte, dass eine Erhöhung der Transportpreise für Erdgas in der Ukraine die Preissteigerungen nicht erheblich beeinflussen wird.

Die Situation im Energiesektor der Ukraine bleibt angespannt aufgrund externer Faktoren und interner Herausforderungen. Für die Bevölkerung bleiben die Tarife stabil, was die Lage für Unternehmen erschwert, in denen die Preise steigen könnten. Die Behörden suchen weiterhin nach Lösungen, um die Verbraucher in schwierigen Zeiten zu unterstützen.


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