Lwiw nach Anschlag: Selenskyj macht Russland verantwortlich und nennt Rekrutierungsweg.
Die Hintergründe und Folgen des Anschlags von Lwiw
Nach Angaben von UATV: Bei einem Terroranschlag in Lwiw am 22. Februar kam eine 23-jährige Polizistin ums Leben. 25 weitere Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, der Anschlag sei von Russland organisiert worden. Die Attentäter seien über den Messenger-Dienst Telegram angeworben worden. Dieser Vorfall ereignete sich am 1460. Tag des großangelegten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Selenskyj bezeichnete die Tat als
„zynischen und brutalen Terrorakt“. Die Umstände würden derzeit vollständig analysiert, betonte er. Der Präsident verwies zudem darauf, dass ukrainische Streitkräfte zunehmend auch entfernt gelegene russische Waffenproduktionsstätten treffen könnten – ein Zeichen für die Wirksamkeit der eigenen Abwehr.
Reaktionen von Staat und Gesellschaft
Der Anschlag in Lwiw löste in der ukrainischen Öffentlichkeit große Betroffenheit aus und gilt als weiterer Beleg für die aggressive russische Kriegsführung auch im Hinterland. Die Staatsführung betonte in ihrer Reaktion die Notwendigkeit, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und terroristischen Bedrohungen entschlossen entgegenzutreten.
Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Gefahr durch Terrorakte im Kontext der russischen Aggression. Die ukrainischen Behörden konzentrieren sich unter Kriegsbedingungen darauf, die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken und die Bevölkerung zu schützen. Vor dem Hintergrund solcher Ereignisse gewinnt die internationale Unterstützung und Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus weiter an Bedeutung.
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