FPV-Drohnen-Terror in der Dnipropetrowsk-Region: Kinder sterben, Energieversorger im Visier.
Die Lage in den Frontstädten
Nach Angaben von UATV: In den Städten nahe der Front in den Gebieten Donezk und Dnipropetrowsk dauert der Terror gegen die Zivilbevölkerung an. Russische Truppen setzen dabei vermehrt FPV-Drohnen und Kampfdrohnen ein. Die Folgen sind verheerend: Es gibt Tote und Verletzte unter den Einwohnern.
Stimmen der Betroffenen
Am 13. März 2023 wurde der 60-jährige Wiktor bei einem russischen Angriff verletzt. Er schildert:
„Ich fuhr einen Feldweg entlang, da hörte ich einen Schlag gegen die Scheibe. Mein ganzes Gesicht war voller Blut. Und ich sah, dass das Auto Feuer fing.“Diese Aussage verdeutlicht die allgegenwärtige Gefahr für die Menschen in den Frontgebieten.
Am 17. März 2023 griffen zwei russische FPV-Kampfdrohnen gezielt ein Fahrzeug eines Energieversorger-Einsatztrupps an. Dies zeigt, dass die zivile Infrastruktur bewusst ins Visier genommen wird. Augenzeugen berichten:
„Die Drohne vom Typ 'Molniya' bringt die FPV-Drohnen heran, wirft sie ab, und dann schlagen sie ein. Das ist derzeit ein großes Problem.“Solche Angriffe machen die ständige Bedrohung für die Bevölkerung in diesen Regionen deutlich.
Am 16. März 2023 attackierten russische Streitkräfte die Gemeinde Sajzewe im Rajon Synelnykowe in der Dnipropetrowsk-Region. Zwei Menschen kamen ums Leben, sieben wurden verletzt, darunter drei Kinder. Polizisten, die mit Evakuierungen beschäftigt sind, erklären:
„Hier sind ständig feindliche Drohnen aktiv. Sie fliegen hier immer herum.“Dies belegt die ununterbrochene Präsenz der gegnerischen Kräfte in der Gegend.
Wegen der Lebensgefahr evakuieren Polizeibeamte die Einwohner aus der Ortschaft Mykolajiwka. Dort warten 27 Menschen, darunter Kinder, auf Rettung. Ein Mitglied des Evakuierungsteams sagt:
„Wir fahren jetzt nach Mykolajiwka. Dort warten 27 Menschen auf uns, darunter auch Kinder.“
Die Überlebende Tetjana berichtet von den Schrecken, die ihre Familie erlitt:
„Die Beine meines Schwiegersohns wurden zerschmettert, meine Tochter wurde verletzt. Dann kam eine zweite Drohne und schaute nach, ob die erste uns erledigt hatte.“Diese Erlebnisse machen deutlich, in welch gefährlicher Lage sich die Zivilbevölkerung befindet.
Angesichts der unablässigen Angriffe sind die Bewohner der Gebiete Donezk und Dnipropetrowsk extremen Gefahren ausgesetzt, die ihr Leben und ihre Gesundheit bedrohen. Die Lage bleibt angespannt, und weitere Aktionen des Aggressors könnten zu neuen Opfern unter der Zivilbevölkerung führen. Die anhaltenden Angriffe auf zivile Einrichtungen deuten auf eine systematische Terrortaktik hin, die Panik erzeugen und die bereits vom Krieg gezeichneten Regionen destabilisieren soll. Die Rettungskräfte arbeiten weiterhin an der Evakuierung der Menschen, doch die Risiken sind nach wie vor extrem hoch.
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