Trumps zweite Phase für Gaza: Was hinter der Forderung nach Hamas-Entwaffnung steckt.
Der nächste Schritt im Nahost-Friedensplan
Nach Angaben von Novyny.live: US-Präsident Donald Trump hat die zweite Phase seines Friedensplans für den Gazastreifen verkündet. Im Zentrum steht dabei die Forderung nach einer vollständigen Entwaffnung der Hamas. Trump betonte, diese Maßnahmen seien entscheidend für einen dauerhaften Frieden in der Region. Der Sprecher der US-Regierung, Steve Witkoff, gab bekannt, dass die Umsetzung der nächsten Stufe des 20-Punkte-Plans nun offiziell beginnt – ein Zeichen für Fortschritte in den Verhandlungen.
Seit der Waffenruhe erreichten Rekordmengen an humanitärer Hilfe den Gazastreifen. Diese internationale Unterstützung ist für den Wiederaufbau der Region von zentraler Bedeutung. Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte bereits im Oktober 2025, als die Hamas zustimmte, die Verwaltung des Gazastreifens an eine unabhängige Technokraten-Kommission zu übergeben. Diese Übergabe könnte ein Wendepunkt für die Stabilisierung sein.
Die zentrale Bedingung: Hamas muss Zusagen einhalten
Trump insistiert darauf, dass die Hamas ihre Verpflichtungen zur Demilitarisierung erfüllen muss. Dies umfasst die Abgabe aller Waffen und die Zerstörung des unterirdischen Tunnelsystems.
„Die Hamas muss ihre Verpflichtungen umgehend erfüllen“, forderte Präsident Trump.Er machte deutlich:
„Die Zeit ist gekommen. Frieden durch Stärke.“Seine Worte sind ein Aufruf zu entschlossenem Handeln für eine friedliche Zukunft.
Doch Trumps Plan steht vor Herausforderungen. Bereits Ende Dezember 2025 geriet seine Umsetzung ins Stocken, vor allem aufgrund der Haltung Israels. Dies könnte die weiteren Schritte im Friedensprozess erheblich erschweren. Die Situation zeigt, wie wichtig abgestimmtes Handeln aller Beteiligten für einen nachhaltigen Frieden ist.
Die Ankündigung der zweiten Phase hat das Potenzial, die Lage im Gazastreifen grundlegend zu verändern – insbesondere durch die geplante Übergabe der Verwaltung an Technokraten und die verstärkte humanitäre Hilfe. Der Erfolg des Plans hängt letztlich davon ab, ob die Hamas ihre Zusagen einhält und ob die internationale Gemeinschaft weiterhin unterstützt. Die Lage bleibt angespannt, und das weitere Vorgehen der Konfliktparteien wird über die Stabilität der gesamten Region entscheiden.
Lesen Sie auch
- Trump: Netanjahu muss US-Atomdeal mit Iran wohl oder übel akzeptieren
- Nach iranischem Raketenangriff: Trump drängt auf Verhandlungen mit Teheran
- NATO kündigt 70 Milliarden Euro für die Ukraine vor dem Ankara-Gipfel an
- Machtpoker ums Überleben: Trump, Xi und Putin im Sog der Weltpolitik
- Trump: Selenskyj und Putin sollen den Krieg unter sich ausmachen
- Eriwans West-Kurs: Warum Paschinjan sich von Moskau abwendet

