USA bereiten Friedensgespräche mit dem Iran vor – diese Forderungen stellt Washington.
Annäherung zwischen Washington und Teheran?
Nach Angaben von TSN.ua: Die Regierung von US-Präsident Donald Trump arbeitet an Plänen für mögliche Friedensverhandlungen mit dem Iran. Dies geschieht, obwohl die Kampfhandlungen nach Einschätzung von Experten noch mehrere Wochen andauern könnten. Zu den Schlüsselfiguren auf amerikanischer Seite gehören Trumps Sondergesandte Jared Kushner und Steve Witkoff. Der Austausch zwischen den USA und dem Iran läuft derzeit über Vermittler aus Ägypten, Katar und Großbritannien.
Sechs Bedingungen aus Washington
Die Vereinigten Staaten legen Teheran ein Paket mit sechs Auflagen vor. Diese umfassen:
- einen vollständigen Verzicht auf ein Raketenprogramm für fünf Jahre;
- ein vollständiges Verbot der Urananreicherung;
- die Stilllegung der Reaktoren in den Atomanlagen Natanz, Isfahan und Fordo;
- strenge externe Kontrollprotokolle für die Herstellung und Nutzung von Zentrifugen;
- regionale Rüstungskontrollabkommen, die die Anzahl der Raketen auf maximal 1000 begrenzen;
- ein Finanzierungsverbot für Gruppen wie die Hisbollah, die Huthi im Jemen und die Hamas in Gaza.
Der Iran hat diese Bedingungen in der Vergangenheit abgelehnt, signalisiert aber grundsätzliche Gesprächsbereitschaft. Außenminister Abbas Araghtschi betonte, dass eine Normalisierung der Lage nur möglich sei, wenn die USA und Israel ihre Angriffe auf den Iran einstellten. Zudem fordert Teheran eine Waffenruhe und Entschädigungszahlungen – beides könnte zum Kern künftiger Verhandlungen werden. Katar bietet sich dabei erneut als Vermittler an.
Ein mögliches Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran könnte die Spannungen in der Region deutlich senken, insbesondere angesichts der anhaltenden Kämpfe. Alle Beteiligten, einschließlich der Vermittler, tragen Verantwortung für das Gelingen des Friedensprozesses. Frühere Versuche eines Dialogs scheiterten oft an gegenseitigem Misstrauen und äußeren Einflüssen – ein Erfolg dieser Gespräche würde die geopolitische Lage im Nahen Osten nachhaltig verändern.
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