Trump erwartete bei Friedensrat-Sitzung die Verkündung des Nobelpreises.
Trumps Rede bei der konstituierenden Sitzung des Friedensrats
Nach Angaben von TSN.ua: Bei seiner Rede zur Eröffnungssitzung des Friedensrats in Washington am 19. Februar hegte Donald Trump eine kurze, aber deutliche Fehleinschätzung. Er erwartete fälschlicherweise, die Verleihung des Friedensnobelpreises verkündet zu bekommen. Auf dieser Sitzung leitete Trump die erste Beratung des Friedensrats für Gaza mit Vertretern aus mehr als 20 Staaten. Er ist der erste Vorsitzende des Exekutivkomitees dieses Gremiums und besitzt ein Vetorecht gegen alle dessen Beschlüsse.
In seiner Ansprache bezog er sich auf eine Notiz, die er erhalten hatte, und äußerte die Hoffnung, es handele sich um den Nobelpreis.
„Als ich diese Notiz sah – 'Ich freue mich, mitteilen zu können, dass Norwegen' – dachte ich, sie würden sagen, sie geben mir den Nobelpreis… Und ich sage: 'Oh, großartig, ich bekomme den Nobelpreis! Endlich, endlich haben sie es kapiert'“, so Trump.
Trotz dieser irrtümlichen Erwartung betonte er anschließend: „Es ist mir egal. Der Nobelpreis ist mir egal. Mir ist wichtig, Leben zu retten, damit Sie das verstehen.“ Hierbei ist ein wichtiger Kontext zu beachten: Das Vergabeverfahren für den Friedensnobelpreis ist unabhängig von der norwegischen Regierung; die Entscheidung trifft allein das Nobelkomitee in Oslo.
Die Bedeutung von Friedensrat und Nobelpreis
Der Vorfall unterstreicht, wie sehr Trump das Thema Frieden beschäftigt – ungeachtet seiner falschen Annahme bezüglich der Auszeichnung. Der von ihm geleitete Friedensrat zielt darauf ab, Konfliktlösungen für Gaza voranzutreiben. Solche Momente können die Wahrnehmung seiner internationalen Bemühungen beeinflussen.
Der Friedensnobelpreis bleibt indes eine der ehrenvollsten und einflussreichsten Auszeichnungen weltweit. Eine Verleihung kann die politische Karriere jeder Führungspersönlichkeit nachhaltig prägen.
Lesen Sie auch
- Europa soll die Ukraine stärker stützen: Experten analysieren Trumps Strategie
- Amerikas Rolle bei der Unterstützung eines Treffens zwischen Putin und Zelensky: Trump äußert sich
- Kreml bestätigt Erhalt von Selenskyjs Botschaft an Putin
- Trump befürwortet direkte Gespräche zwischen Selenskyj und Putin: Hintergründe und Reaktionen
- Treffen mit Selenskyj geplant: Frankreich, Großbritannien und Deutschland loten Friedenschancen mit Putin aus
- Krieg in der Ukraine: Experte benennt das zentrale Hindernis für Friedensgespräche

