Trumps neuer Zoll-Erlass: 10 Prozent Abgabe für alle Handelspartner.
Präsident Trump verhängt weltweite Strafzölle
Nach Angaben von UATV: US-Präsident Donald Trump hat eine Verfügung unterzeichnet, die ab dem 24. Februar einen pauschalen Zoll von 10 Prozent auf Importe aus allen Ländern der Welt vorsieht. Diese Maßnahme zielt auf eine Neuausrichtung des Welthandels ab. Ausnahmen gelten jedoch für bestimmte Produktgruppen, darunter:
- Luft- und Raumfahrtprodukte,
- Automobile,
- sowie Medikamente, die aus Mexiko und Kanada importiert werden.
Rechtliche Bedenken und wirtschaftliche Folgen
Die Umsetzung könnte auf juristische Hürden stoßen. Bereits im April 2025 hatte der Oberste Gerichtshof der USA globale Zölle Trumps für rechtswidrig erklärt und entschieden, der Präsident habe seine Befugnisse überschritten, indem er ein Notstandsgesetz zur Einführung der Tarife nutzte. Diese Rechtsprechung setzt der Anwendung solcher Wirtschaftsmaßnahmen Grenzen, was auch die neue Verfügung betreffen könnte.
Schätzungen zufolge könnten Entschädigungszahlungen in Zusammenhang mit diesen Zöllen auf eine Summe von 170 Milliarden US-Dollar anwachsen. Parallel dazu verlängerte Trump die Gültigkeit aller Sanktionen gegen Russland, die zwischen 2014 und 2022 verhängt wurden. Dies unterstreicht die Kontinuität einer harten US-Außenpolitik gegenüber Moskau. Der neue Zollerlass ist somit Teil einer umfassenderen Strategie des wirtschaftlichen Drucks.
Die Einführung der Abgaben birgt das Potenzial, den globalen Handel und die Wirtschaftsbeziehungen der USA nachhaltig zu beeinflussen. Angesichts der früheren Gerichtsentscheidung ist mit rechtlichen Anfechtungen zu rechnen, was für erhebliche Unsicherheit sorgt. Solche protektionistischen Schritte spiegeln einen internationalen Trend zu höheren Handelsbarrieren wider und könnten zu einer weiteren Eskalation von Handelskonflikten führen. Die Entwicklung steht im Kontext zunehmender geoökonomischer Spannungen weltweit.
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