Trump droht saudischem Kronprinzen: „Er soll gefälligst höflich sein – sonst …“.
Wandel im Verhältnis zwischen Washington und Riad
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Auftritt in Miami äußerte sich US-Präsident Donald Trump zum veränderten Verhalten des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman gegenüber den Vereinigten Staaten. Trump betonte, bin Salman habe ihn anfangs für einen weiteren durchschnittlichen amerikanischen Präsidenten gehalten – doch mittlerweile, so Trump, sehe der Prinz die Sache anders.
Trump erklärte weiter, bin Salman habe wohl nicht damit gerechnet, ihm „in den Arsch kriechen“ zu müssen.
US-Präsident Donald Trump: „Sagt ihm, er sollte besser höflich zu mir sein.“
Diese Aussagen deuten darauf hin, dass Trump seine eigene Position gegenüber dem saudischen Führer als gestärkt ansieht.
Bedeutung der bilateralen Beziehungen
Bereits zuvor hatte Trump bin Salman als „Krieger“ bezeichnet und den Wunsch geäußert, die Straße von Hormus nach sich selbst zu benennen. Gegen Ende seiner Rede erwähnte er zudem eine von Wolodymyr Selenskyj übermittelte Vereinbarung zur Verteidigungskooperation mit Saudi-Arabien. Diese Äußerungen unterstreichen die strategische Relevanz der Beziehungen zwischen den USA und Saudi-Arabien im globalen Machtgefüge.
Ein sich wandelndes Verhältnis zwischen Washington und Riad könnte strategische Allianzen in der Region beeinflussen – insbesondere im Hinblick auf Sicherheitsfragen und Energieressourcen. Die Interaktion zwischen beiden Führungspersönlichkeiten birgt langfristige Konsequenzen für die Innen- und Außenpolitik, etwa mit Blick auf den Iran und die Stabilität im Nahen Osten. Die verstärkte Rüstungskooperation deutet zudem auf eine Vertiefung der Partnerschaft hin, die das Kräftegleichgewicht in der Region verschieben könnte.
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