Trump hat Zelensky die Tomahawk-Raketen nach dem Anruf mit Putin verweigert.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Weigerung des US-Präsidenten Donald Trump, Wladimir Zelensky die Tomahawk-Rakete nach ihrem Treffen am Freitag zu übergeben, hat in Washington und Europa ernsthafte politische Resonanz ausgelöst. Vor dem Hintergrund der Aktivitäten des Kremls glauben Experten, dass Wladimir Putin versucht, den Standpunkt des Weißen Hauses zu beeinflussen. Darüber berichtet die Kyiv Post.
Wie aus Quellen in Washington berichtet wird, hat Trump vor dem Treffen die Situation mit dem russischen Diktator besprochen, während dessen er sich kategorisch gegen die Übergabe von Raketen an die Ukraine ausgesprochen hat. Danach änderte der amerikanische Präsident seine Entscheidung, obwohl er zuvor eine Möglichkeit dieses Schrittes in Betracht gezogen hatte.
Nach 'angespannten' und 'schwierigen' Verhandlungen mit Zelensky bemerkte Trump, dass er 'sehen wird, was nächste Woche passieren wird', und ließ Kiew ohne den erwarteten Durchbruch zurück. Anschließend forderte er in sozialen Netzwerken ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen und schlug vor, dass beide Seiten 'da stoppen, wo sie sind', 'den Sieg ausrufen' und 'die Geschichte entscheiden lassen'.
Reaktionen von Politikern und Experten zu Trumps Entscheidung
Richard Williams, ehemaliger stellvertretender Direktor der Verteidigungsinvestitionen der NATO, kritisierte Trumps Entscheidung scharf. Er ist der Meinung, dass der russische Diktator den amerikanischen Führer 'klar manipuliert', indem er psychologische und politische Instrumente einsetzt.
'Putin ist überzeugt, dass er Trump dazu bringen kann, ihm mehr Zeit für den Krieg zu geben, den er faktisch verliert', sagte Williams. Er stellte auch fest, dass das Angebot Zelenskys, Tomahawks von europäischen Partnern gegen ukrainische Drohnenentwicklungen zu tauschen, 'vorteilhaft selbst aus der Sicht eines neutralen Beobachters' war.
Der Experte betonte, dass die USA der Ukraine keine 'Geschenke' machen, sondern tatsächlich Waffen an europäische Verbündete verkaufen, die diese dann nach Kiew weitergeben. 'Trump hat nichts für die Ukraine ausgegeben', bemerkte er.
Die Weigerung Trumps, die Tomahawk-Raketen zu übergeben, hat bei Experten Besorgnis ausgelöst, da dies auf eine Verwundbarkeit des amerikanischen Präsidenten gegenüber dem politischen Einfluss Russlands hinweisen könnte. Die Änderung von Trumps Position nach dem Gespräch mit Putin bestätigt diese Ansicht und zeigt den Einfluss des russischen Führers auf seinen amerikanischen Kollegen.
Diese Situation unterstreicht die Komplexität der internationalen Beziehungen und den Einfluss, den weltweite Führer aufeinander haben können. Sie erinnert auch an die Herausforderungen, denen die Ukraine angesichts der verstärkten Aggression Russlands gegenübersteht. In der weiteren Entwicklung der Ereignisse ist es wichtig, die Reaktion nicht nur der USA, sondern auch der internationalen Gemeinschaft auf die Aktionen beider Präsidenten zu beobachten.
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