Trump ruft zum Ölkauf in den USA auf und spricht von der „Vernichtung“ des Iran.

Trump ruft zum Ölkauf in den USA auf und spricht von der „Vernichtung“ des Iran
Trump ruft zum Ölkauf in den USA auf und spricht von der „Vernichtung“ des Iran

Neue Eskalation: Trump droht Iran und fordert Verbündete zum Handeln auf

Nach Angaben von TSN.ua: US-Präsident Donald Trump hat mit drastischen Worten auf die Lage im Nahen Osten reagiert. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social erklärte er, der Iran sei „im Grunde bereits vernichtet“. Gleichzeitig forderte er Staaten, die unter Versorgungsengpässen bei Flugbenzin leiden, auf, dieses künftig in den USA zu kaufen. „Wir haben reichlich davon“, so Trump. Er appellierte an die internationale Gemeinschaft, endlich „aufgeschobenen Mut zu zeigen“ und selbstständig durch die Straße von Hormus zu fahren, um sich das Öl zu holen. Die USA selbst lehnen es ab, weiterhin militärische Hilfe zur Sicherung dieser wichtigen Wasserstraße zu leisten.

Einem aktuellen Bericht zufolge konzentrieren sich die amerikanischen Streitkräfte nun darauf, die iranische Marine und das Raketenpotenzial des Landes zu schwächen. Trump betonte:

„Der Iran ist praktisch zerstört. Das Schlimmste liegt hinter uns. Geht hin und holt euch euer eigenes Öl!“
In diesem Zusammenhang kritisierte er auch die Haltung Frankreichs scharf. Dieses sei in der Frage des sogenannten „Henkers des Iran“, der erfolgreich ausgeschaltet worden sei, „sehr wenig hilfreich“ gewesen. „Die USA werden sich das merken“, drohte Trump.

Israel sieht Konflikt auf der Zielgeraden

Parallel zu den amerikanischen Vorstößen hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erklärt, die Auseinandersetzung mit dem Iran habe „den Äquator überschritten“. Einen genauen Zeitpunkt für ein Ende des Konflikts nannte er jedoch nicht. Er machte deutlich, dass Israel bereit sei, die Kampfhandlungen in den kommenden Wochen fortzusetzen. Großbritannien hat sich unterdessen geweigert, sich an den Militäraktionen gegen den Iran zu beteiligen. Dies deutet auf wachsende Uneinigkeit unter den westlichen Verbündeten hin, wie mit der iranischen Bedrohung umzugehen ist.

Die jüngsten Äußerungen Trumps und die Reaktionen aus Israel verdeutlichen die zunehmende Zuspitzung des Konflikts in der Region. Beobachter befürchten, dass die verstärkte amerikanische Druckpolitik und die anhaltenden Militäroperationen zu einer weiteren Eskalation führen könnten. Die Weigerung Großbritanniens, sich an der „Enthauptung“ des iranischen Regimes zu beteiligen, zeigt zudem Risse im Bündnis. Um einen größeren Flächenbrand zu verhindern, scheint ein aktives Eingreifen der internationalen Gemeinschaft dringender denn je.


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