Xi Jinping stärkt Belarus den Rücken: Das besprachen die beiden Staatschefs in Peking.
Gipfeltreffen zwischen Peking und Minsk
Nach Angaben von UATV: Am 29. Juni 2023 kamen Chinas Staatspräsident Xi Jinping und der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko in Peking zusammen. Die Unterredung dauerte über drei Stunden und drehte sich um strategische Zusammenarbeit sowie den Ausbau der bilateralen Beziehungen. Xi sicherte Belarus seine Unterstützung in Fragen der Souveränität und territorialen Unversehrtheit zu – ein klares Signal für die enge Partnerschaft beider Länder. Solche Treffen sind in Zeiten geopolitischer Spannungen besonders bedeutsam.
Lukaschenkos Ankunft in China erfolgte ohne vorherige Ankündigung, was für Aufsehen sorgte. Für Minsk ist Peking ein zentraler internationaler Partner, insbesondere seitdem westliche Sanktionen nach den Protesten von 2020 verhängt wurden. Während des Gesprächs betonte Xi Jinping:
„China und Belarus müssen einen strategischen Dialog aufrechterhalten.“
Schulterschluss und Kooperation
Lukaschenko seinerseits bekräftigte seinen Willen zur Zusammenarbeit mit den Worten:
„Ich bin nach China wie nach Hause gekommen.“Diese Aussage unterstreicht das herzliche Verhältnis zwischen den Staaten und ihr gemeinsames Ziel, die strategische Partnerschaft fortzusetzen.
Das Treffen fand vor dem Hintergrund wachsender internationaler Isolation Minsks statt, die durch westliche Sanktionen verstärkt wird. Chinas Rückhalt könnte Belarus helfen, wirtschaftliche und politische Herausforderungen zu bewältigen. Gleichzeitig zeigt die Annäherung, dass China seine Position in Europa und seinen Einfluss im postsowjetischen Raum weiter ausbauen will.
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