USA drängen auf Pekings Vermittlung: Trump fordert chinesischen Einfluss auf Putin bei festgefahrenen Ukraine-Gesprächen.
Stillstand bei den Friedensverhandlungen zwischen Kiew und Moskau
Nach Angaben von Espreso.tv: Die diplomatischen Bemühungen zwischen Russland und der Ukraine sind ins Stocken geraten. Angesichts dieser Blockade hat US-Präsident Donald Trump Peking aufgefordert, auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin einzuwirken, um den Dialog mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wiederzubeleben. China selbst verfolgt offiziell eine neutrale Haltung, pflegt jedoch enge Beziehungen zu Russland und hat in der Vergangenheit bereits versucht, den Friedensprozess voranzubringen.
Bereits im Februar 2023 legte Peking einen 12 Punkte umfassenden Friedensplan vor, der Wege zur Beilegung des Konflikts aufzeigen sollte. Ein Jahr später, im Mai 2024, brachte China gemeinsam mit Brasilien eine weitere Friedensinitiative auf den Weg. Vor diesem Hintergrund bekundete Wolodymyr Selenskyj am 2. März öffentlich das Interesse der Ukraine an einer stärkeren Einbindung Chinas in den Vermittlungsprozess.
Trumps Staatsbesuch in der chinesischen Hauptstadt
Am 13. Mai 2024 reiste Donald Trump zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Peking – seine erste Reise nach China seit 2017. Einen Tag später, am 14. Mai 2024, traf er dort mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping zusammen. Bei diesem Treffen unterstrich Xi die Bedeutung der bilateralen Partnerschaft und betonte:
„Länder sollten Partner sein“ – Xi Jinping.
Die festgefahrene Situation zwischen Russland und der Ukraine bleibt trotz der Bemühungen internationaler Akteure angespannt. Chinas aktive Rolle als potenzieller Vermittler deutet darauf hin, dass Peking seinen globalen Einfluss weiter ausbauen möchte. Gleichzeitig zeigt die Haltung der USA, insbesondere die Appelle von Donald Trump, wie entscheidend eine abgestimmte internationale Zusammenarbeit für eine friedliche Lösung in der Region ist.
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