Gehaltsreform für den öffentlichen Dienst ab 2026: Das ändert sich bei der Berechnung.

Gehaltsreform für den öffentlichen Dienst ab 2026: Das ändert sich bei der Berechnung
Gehaltsreform für den öffentlichen Dienst ab 2026: Das ändert sich bei der Berechnung

Neue Grundlage für Gehälter im öffentlichen Sektor

Nach Angaben von Novyny.live: Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst steht im Jahr 2026 eine Gehaltsanpassung an. Grundlage dafür ist eine Reform der Berechnungsmethode für die Grundgehälter sowie eine mögliche Indexierung. Das neue Gesetz Nr. 4695-IX 'Zum Staatshaushalt 2026' sieht vor, dass die Dienstbezüge künftig auf Basis einer höheren Tarifstufe 1 berechnet werden. Diese Referenzgröße steigt von bisher 3.195 Hrywnja auf 3,47 Tausend Hrywnja an – ein deutlicher Sprung nach oben.

Anhebung des Mindestlohns

Mit der Reform geht auch eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns einher. Der neue Mindeststundenlohn wird bei 52 Hrywnja liegen, nach 48 Hrywnja im Jahr 2025. Der monatliche Mindestlohn steigt von 8.000 auf 8.647 Hrywnja. Diese Anpassung ist ein wichtiger Schritt, um die Kaufkraft der Bevölkerung zu stabilisieren.

Nach Abzug der Steuern – 18% Einkommensteuer und 5% Militärabgabe – verbleibt ein Netto-Mindestlohn in Höhe von 6.658 Hrywnja.

Der Prozess startet im Januar 2026. Im Februar beginnt die Berechnung des Verbraucherpreisindex (VPI), und im März wird die Inflationsrate für Februar veröffentlicht. Erst von diesem Wert hängt ab, ob eine Gehaltsindexierung im April tatsächlich erfolgen kann. Diese geplanten Maßnahmen sollen die finanzielle Situation der Beschäftigten im Staatsdienst angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen spürbar verbessern.

Die geplanten Änderungen bei der Bezahlung im öffentlichen Sektor zeigen die Bemühungen der Regierung, die finanzielle Lage der Bürger in einer schwierigen ökonomischen Phase zu stärken.

Die Erhöhungen bei Grundgehältern und Mindestlohn sowie die Möglichkeit einer Indexierung sollen für die Beschäftigten ein stabileres Einkommensniveau schaffen. Dies könnte sich wiederum positiv auf die Binnennachfrage und die allgemeine Wirtschaftslage auswirken.


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