Ab 2026: Astsammeln nur noch mit Genehmigung erlaubt.

Ab 2026: Astsammeln nur noch mit Genehmigung erlaubt
Ab 2026: Astsammeln nur noch mit Genehmigung erlaubt

Neue Vorschriften für die Astentsorgung in der Ukraine ab 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 gelten in der Ukraine verschärfte Regeln für das Einsammeln von Baumschnitt. Wer Äste und Zweige nach dem Zurückschneiden von Bäumen mitnehmen möchte, benötigt dafür eine ausdrückliche Erlaubnis des jeweiligen Grundstückseigentümers oder Verantwortlichen. Diese Neuregelung ergibt sich aus Anpassungen im Abfallrecht, konkret dem ukrainischen Gesetz 'Über die Abfallbewirtschaftung'. Durch dieses Gesetz wird Schnittholz nun rechtlich als Hausmüll eingestuft. Diese Klassifizierung hat direkte Auswirkungen auf die Entsorgungs- und Nutzungsrechte.

Den neuen Vorschriften zufolge darf das anfallende Holz zwar für private Zwecke genutzt oder sogar verkauft werden. Ein entscheidender Punkt ist jedoch, dass das eigenmächtige Aufsammeln ohne Genehmigung als widerrechtliche Aneignung von fremdem Eigentum gewertet werden kann. Bürgerinnen und Bürger sind daher angehalten, sich strikt an die festgelegten Verfahren zu halten, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Diese Regelung soll für mehr Ordnung und Rechtssicherheit sorgen.

So geht legaler Holzbezug

Wer im Jahr 2026 legal an Brenn- oder Nutzholz kommen möchte, kann dies über einen staatlichen Dienst oder durch direkte Anfrage bei der zuständigen Forstverwaltung (Lishosp) tun. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Prozesse der Holznutzung zu systematisieren und einen Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Lage im Land zu leisten. Dies ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Ressourcenbewirtschaftung.

„Auch 2026 gilt unverändert: Äste und Zweige dürfen nur mit Genehmigung des Verantwortlichen mitgenommen werden.“

Oleh Kosljak

Von den Regelungen betroffen sind nicht nur Privatpersonen, sondern gleichermaßen kommunale Betriebe, die innerhalb von Ortschaften Bäume beschneiden oder fällen. Es ist wichtig, dass sich alle Beteiligten über die geänderten Anforderungen informieren, um Verstöße zu vermeiden und die Vorgaben korrekt umzusetzen. Die Kommunen stehen hier in einer besonderen Vorbild- und Informationspflicht.

Die Einführung der neuen Astsammel-Regeln ist ein Baustein der ukrainischen Politik für mehr Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Die gesetzlichen Änderungen sollen nicht nur den Umgang mit Holzabfällen regeln, sondern auch der illegalen Aneignung natürlicher Ressourcen vorbeugen. Ein bewusster Umgang mit diesen Vorschriften durch die Bevölkerung trägt zum Schutz der Umwelt bei und hilft, rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Die Regelung spiegelt einen international beobachtbaren Trend hin zu einer stärker reglementierten Kreislaufwirtschaft wider.


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