Die größte orthodoxe Kathedrale der Welt geweiht: So sieht der Tempel von innen aus.

Die größte orthodoxe Kathedrale der Welt geweiht: So sieht der Tempel von innen aus
Die größte orthodoxe Kathedrale der Welt geweiht: So sieht der Tempel von innen aus

Nach Angaben von inkorr.com: In Bukarest fand eine wichtige Feier statt - die Innenmalerei der Kathedrale der Nationen-Rettung, dem größten orthodoxen Tempel der Welt, wurde geweiht. Dieses feierliche Ereignis versammelte zahlreiche Gläubige und respektierte Gäste. Die Kathedrale, deren Bau 15 Jahre dauerte, erhebt sich über 125 Meter und kann bis zu 5000 Personen fassen. Die Innenwände des Tempels beeindruckt durch ihre Schönheit, denn Mosaiken und Ikonen schmücken eine Fläche von 17.800 Quadratmetern.

Die Weihe wurde von zwei Patriarchen vollzogen - dem Konstantinopeler Bartholomäus I. und dem Patriarchen der rumänischen orthodoxen Kirche Daniel. An der Zeremonie nahmen auch 65 Hierarchen, 70 Priester und 12 Diakone teil.

Zu den Teilnehmern des Gottesdienstes gehörten der Präsident Rumäniens Nicușor Dan, der Premierminister Ilie Bolojan und die Präsidentin Moldawiens Maia Sandu.

Ausgaben und Kritik

Der Tempel symbolisiert nationale Identität, jedoch hat die Kosten seines Baues gemischte Reaktionen hervorgerufen. Die Gesamtkosten betrugen etwa 270 Millionen Euro, von denen der größte Teil aus dem Staatshaushalt bereitgestellt wurde. Kritiker sind der Ansicht, dass dieses Geld effektiver verwendet werden könnte, um die Bildung und die Gesundheitsversorgung in einem Land zu verbessern, das eines der größten Haushaltsdefizite in der Europäischen Union hat.

Nach Angaben von Eurostat nahm im August das Volumen der Bauarbeiten in der Europäischen Union um 0,9 % ab, in der Eurozone um 0,1 %. Der größte Rückgang dieses Indikators wurde in Rumänien verzeichnet.

In Bukarest wurde ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Kathedrale gefeiert, wobei ihre symbolische Bedeutung für die nationale Identität betont wurde. Allerdings hält die Diskussion über die Baukosten des Tempels an, da die Öffentlichkeit über die Angemessenheit solcher Ausgaben im Kontext der dringenden sozialen Bedürfnisse des Landes nachdenkt.


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