Stundenweise Stromabschaltungen in Charkiw ab 20. März: Neue Regelungen im Überblick.

Stundenweise Stromabschaltungen in Charkiw ab 20. März: Neue Regelungen im Überblick
Stundenweise Stromabschaltungen in Charkiw ab 20. März: Neue Regelungen im Überblick

Lage der Stromversorgung in Charkiw

Nach Angaben von Novyny.live: In Charkiw treten am 20. März 2023 gestaffelte Stromabschaltungen in Kraft. Grund dafür sind die anhaltenden russischen Angriffe, die das Energienetz stark belasten. Private Haushalte müssen zwischen 08:00 und 22:00 Uhr mit Unterbrechungen rechnen, während Industriebetriebe sogar bis Mitternacht ohne Strom auskommen müssen.

Bei den Beschüssen am 20. März kamen ein Mensch ums Leben und fünf weitere wurden verletzt. Besonders schwer getroffen wurde die Ortschaft Artemiwka im Rajon Tschuhujiw, wo die Lage weiterhin kritisch ist. Angesichts dieser Angriffe und der angespannten Energieversorgung sehen sich die lokalen Behörden gezwungen, auf zeitlich begrenzte Abschaltungen zurückzugreifen.

Zeitplan der Stromabschaltungen

Der konkrete Ablauf der Abschaltungen sieht wie folgt aus:

  • 1.1 und 1.2 – von 10:00 bis 11:00 Uhr;
  • 2.1 – von 11:00 bis 13:30 Uhr und von 20:30 bis 22:00 Uhr;
  • 2.2 – von 20:30 bis 22:00 Uhr;
  • 3.1 und 3.2 – von 16:00 bis 17:00 Uhr;
  • 4.1 – von 13:30 bis 16:00 Uhr;
  • 4.2 – bleibt durchgehend eingeschaltet;
  • 5.1 und 5.2 – von 17:00 bis 20:30 Uhr;
  • 6.1 und 6.2 – von 08:00 bis 10:00 Uhr.

Diese Maßnahmen sollen helfen, die Energieversorgung in der Region zu stabilisieren und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Die Einführung der stundenweisen Stromabschaltungen in Charkiw ist eine direkte Reaktion auf die verschärfte Sicherheitslage durch die anhaltenden Angriffe. Für die Bewohner bedeutet dies zwar Einschränkungen im Alltag, doch die Behörden sehen darin einen notwendigen Schritt, um die Energieinfrastruktur unter Kriegsbedingungen aufrechtzuerhalten.

Die Stadtverwaltung ergreift weiterhin Maßnahmen, um Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten, da die Angriffe die Infrastruktur und die Zivilbevölkerung weiterhin bedrohen.


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