Tesla-Fahrer zum dritten Mal betrunken am Steuer: In Kiew überfuhr er ein 13-jähriges Mädchen und tötete es.
Nach Angaben von ТСН: In Kiew wurde ein Fahrer festgenommen, der an einem Zebrastreifen ein 13-jähriges Mädchen überfuhr. Dies teilte die Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft mit.
„Mit der prozessualen Leitung der Jugendstaatsanwälte der Kiewer Stadtstaatsanwaltschaft wurde einem 23-jährigen Bürger der Russischen Föderation der Verdacht wegen eines Verstoßes gegen die Verkehrsregeln, durch den das Mädchen als Fußgängerin starb, mitgeteilt. Das Verhalten des Verdächtigen wurde nach Teil 3 des Artikels 286-1 des Strafgesetzbuchs der Ukraine qualifiziert, nämlich als Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften im Straßenverkehr im betrunkenen Zustand, das den Tod des Opfers verursachte“, heißt es in der Mitteilung.
Es wurde festgestellt, dass der Fahrer eines Tesla Model 3 am Abend des 28. November 2025 von der Bogatirskaya Straße in Richtung des Obolon Boulevard fuhr und an einem unregulierten Zebrastreifen die Fußgänger nicht vorließ. Das Mädchen überquerte die Straße zusammen mit einem 15-jährigen Jungen. Infolge des Unfalls starb sie noch am Unfallort, der Junge blieb unverletzt.
Der Fahrer wurde gemäß Artikel 208 der Strafprozessordnung der Ukraine festgenommen. Am Tag des Unfalls bestand der Festgenommene trotz Anzeichen von Betrunkensein den Test auf dem Draeger nicht und unterzog sich auch nicht der medizinischen Untersuchung, bestand diese jedoch am folgenden Tag. Welche verbotenen Substanzen der Mann konsumiert hatte, wird genau bestimmt, nachdem die Ergebnissberichte eingegangen sind.
Dieser Fahrer wurde in den letzten Jahren dreimal wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss zur Verantwortung gezogen und ihm wurde das Fahren von Fahrzeugen untersagt. Insbesondere wurde ihm im Februar 2025 vom Gericht für fünf Jahre das Fahren eines Fahrzeugs untersagt.
Es wurde ein Antrag auf Festnahme des Fahrers ohne die Möglichkeit, eine Kaution zu hinterlegen, beim Gericht eingereicht.
Die Sanktion des Artikels sieht eine Freiheitsstrafe von fünf bis zehn Jahren mit einem Fahrverbot für denselben Zeitraum vor.
Wir erinnern daran, dass in der Region Kiew ein 15-jähriger Opel-Fahrer seinen 14-jährigen Freund tötete und weitere sechs Kinder verletzte.
Diese Tragödie hebt erneut die Schwere des Problems der Verkehrssicherheit in der Ukraine hervor, insbesondere im Kontext von Verkehrsverstößen. Die Behörden hoffen, dass strenge Strafen für solche Verstöße ähnliche Fälle in Zukunft verhindern und die Sicherheit der Fußgänger auf den Straßen gewährleisten können.
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