Abschied von Patriarch Filaret in Kiew: Kompanitschenko würdigt sein asketisches Wirken.

Abschied von Patriarch Filaret in Kiew: Kompanitschenko würdigt sein asketisches Wirken
Abschied von Patriarch Filaret in Kiew: Kompanitschenko würdigt sein asketisches Wirken

Letzte Ehre für den Ehrenpatriarchen Filaret

Nach Angaben von Novyny.live: In Kiew fand am 22. März 2023 die Trauerfeier für den Ehrenpatriarchen Filaret statt. Er war am 20. März im Alter von 97 Jahren gestorben, nachdem sich chronische Leiden verschlimmert hatten. Filaret verstarb im 77. Jahr seines Mönchslebens und im 65. Jahr seines bischöflichen Dienstes.

Die Gläubigen und Geistliche erwiesen ihm die letzte Ehre während einer Zeremonie, die sich über die Nacht des 20. März und den gesamten 21. März erstreckte. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach sein Beileid zum Verlust dieser herausragenden Persönlichkeit aus. Der Abschied von einer solch bedeutenden Gestalt bewegte viele Menschen im Land.

Erinnerungen an den Patriarchen

Taras Kompanitschenko erinnerte sich an Patriarch Filaret und betonte: 'Er war ein großer Asket, der über viele Jahre Gott und der Ukraine diente.'

Filarets Beitrag zur Wiederbelebung der ukrainischen Kirche ist ein zentraler Bestandteil seines Vermächtnisses. Er prägte die religiöse Entwicklung in der Ukraine maßgeblich, insbesondere durch seine Rolle bei der Entstehung einer unabhängigen Kirchenstruktur. Sein Wirken fiel in eine Zeit politischer und gesellschaftlicher Umbrüche, was den Einfluss der Kirche in der Öffentlichkeit verstärkte.

Der Tod Filarets löste unter Gläubigen und Kirchenvertretern große Anteilnahme aus. Dies zeigt, wie tief sein Einfluss auf das religiöse Leben in der Ukraine war und wie hoch die Wertschätzung für seine Person ist. Der Patriarch bleibt als Schlüsselfigur der ukrainischen Orthodoxie in Erinnerung, die entscheidend zur Stärkung der nationalen Kirchenidentität beigetragen hat.


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