Warum in Kiew Buchweizen, Mehl und Reis aus den Regalen verschwinden.
Höhere Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von Novyny.live: In Kiew greifen Verbraucher vermehrt zu Buchweizen, Mehl und Reis – in manchen Supermärkten sind diese Produkte zeitweise ausverkauft. Andere Geschäfte haben jedoch weiterhin ausreichend Vorräte. Der Grund für die Knappheit liegt unter anderem im Preisanstieg bei Buchweizen: Innerhalb von drei Monaten verteuerte sich das Getreide um 60 Prozent – von 47,87 UAH auf 54,07 UAH pro Kilogramm.
Preise für Getreideprodukte im Handel
In der Supermarktkette Novus kosten die Waren aktuell:
- Buchweizen – 50,99 UAH/kg
- Langreis – 80,99 UAH/kg
- Mehl – 28,89 UAH/kg
Im EKO-Markt im Stadtteil Borschahiwka fallen die Preise etwas höher aus:
- Abgepackter Buchweizen – 51,90 UAH/kg
- Langreis – 50,50 UAH/kg
- Mehl – ab 29,20 UAH/kg
Der Supermarkt Fora listet folgende Preise:
- Buchweizen – 69,90 UAH/kg
- Reis – ab 46,90 UAH/kg
Bei ATB am Holosiivskyj-Prospekt:
- Buchweizen – ab 50,90 UAH/kg
- Reis – ab 46,90 UAH/kg
- Mehl – ab 19,40 UAH/kg
In der Kette Varus gelten diese Preise:
- Buchweizen – ab 42,90 UAH für 900 Gramm
- Reis – ab 35,00 UAH für 900 Gramm
- Mehl – ab 20,40 UAH/kg
Bei Auchan ist der günstigste Buchweizen für 47,00 UAH/kg erhältlich, Reis kostet ab 53,00 UAH/kg.
Die anhaltend hohe Nachfrage nach diesen Grundnahrungsmitteln führt in einigen Verkaufsstellen zu leeren Regalen. Während die Preise für Reis und Mehl seit Jahresbeginn 2026 in ukrainischen Läden nahezu stabil geblieben sind, bereitet die Preisentwicklung bei Buchweizen den Kunden zunehmend Sorgen.
Dieser Nachfrageschub könnte mit der gesamtwirtschaftlichen Lage in der Ukraine sowie mit veränderten Konsumgewohnheiten zusammenhängen. In unsicheren Zeiten rücken die Kosten für lebensnotwendige Lebensmittel stärker in den Fokus, da Haushalte ihre Familien versorgen wollen. Dass bestimmte Waren in manchen Supermärkten fehlen, deutet entweder auf Lieferengpässe hin oder darauf, dass Käufer verstärkt auf alternative Bezugsquellen wie andere Läden oder Märkte ausweichen.
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