Tragischer Verlust: Wilderer erschießt Rekordhirsch Runi in Kiewer Region.

Tragischer Verlust: Wilderer erschießt Rekordhirsch Runi in Kiewer Region
Tragischer Verlust: Wilderer erschießt Rekordhirsch Runi in Kiewer Region

Wilderei im Ökopark "Auf den Hörnern"

Nach Angaben von TSN.ua: Im Ökopark "Auf den Hörnern" in der Region Kiew hat sich eine tragische Tat ereignet. Ein Wilderer erschoss den Hirsch Runi, der den internationalen Titel "Goldenes Geweih" trug. Dieses Tier war nach dem internationalen CIC-System offiziell als der Hirsch mit dem größten Geweih in der Ukraine anerkannt. Die Maße seines Geweihs betrugen 84 Zentimeter auf der linken und 87 Zentimeter auf der rechten Seite. Solche Rekordtiere sind von unschätzbarem Wert für die Population.

Der Tod von Runi löste unter Tierschützern große Empörung aus, die eine Bestrafung des Täters fordern. Sergej Bojartschukow, ein Vertreter der Umweltgemeinschaft, kommentierte die Situation mit den Worten:

«Das ist nicht einfach nur der Tod eines Tieres». - Sergej Bojartschukow

Er betonte zudem, dass dieser Fall einen enormen Verlust darstelle, denn «er hat einen Träger einzigartiger Gene und die Hoffnung unserer Sache getötet, aber wir werden standhalten».

Die Organisation UAnimals äußerte ebenfalls ihren Protest und erklärte:

«Das ist einfach nur Barbarei, es fehlen einem die Worte. Wir bereiten bereits eine Anzeige bei der Polizei vor, damit dieser Mord nicht ungesühnt bleibt. Die Schuldigen müssen gesetzlich zur Verantwortung gezogen werden!» - UAnimals

Aktivisten fordern die Polizei auf, den Täter zu finden und die Strafverfolgung bei Wilderei zu verschärfen.

Dringender Handlungsbedarf im Artenschutz

Dieser tragische Vorfall betrifft nicht nur den Hirsch Runi, sondern wirft ein grelles Schlaglicht auf die allgemeine Situation des Wildtierschutzes in der Ukraine. Der Tod Runis ist ein weiterer trauriger Anlass, das Problem der Wilderei und die Notwendigkeit des Schutzes seltener Tierarten zu diskutieren. Angesichts der wachsenden Bedrohung für Wildtiere fordern Aktivisten strengere Maßnahmen zur Verhinderung solcher Verbrechen und eine größere gesellschaftliche Sensibilität für den Erhalt der biologischen Vielfalt.


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