Fünf Jahre auf Bewährung: Kreme ntschuker verurteilt wegen Datenverrats an Mobilkommandos.
Telegram-Posts führen zu Gerichtsurteil
Nach Angaben von Novyny.live: Ein Gericht in Kreme ntschuk hat einen Mann verurteilt, weil er in einem Telegram-Kanal Standortdaten mobiler Einheiten der Wehrdienstzentrale (TZK) und der Polizei preisgab. Der Angeklagte erhielt eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Verfahren war Anfang 2024 eingeleitet worden. Solche Daten könnten im Kriegsfall die Arbeit der Sicherheitskräfte gefährden und deren Einsätze behindern.
Der Mann gestand die Tat und schloss einen Deal mit der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen ergaben, dass sich die Vorwürfe auf folgende Orte bezogen:
- die Stadtteile Kagamlyk und Molodischnyj,
- die Wul. Mriji und die Wul. Lessi Ukrajiny,
- das Gelände bei der ehemaligen Berufsschule Nr. 2 sowie die Ausfahrt aus dem Stadtteil Pischtschany.
Zudem überwies der Verurteilte 5.000 Hrywnja an die ukrainischen Streitkräfte. Das Gericht wertete dies als Zeichen der Reue und Unterstützung für das Land. Bei der Urteilsfindung wurden sowohl dieses Geständnis als auch alle anderen Umstände des Falls berücksichtigt.
Informationssicherheit im Fokus
Der Fall unterstreicht die immense Bedeutung von Informationssicherheit in einem Kriegsgebiet wie der Ukraine. Die Veröffentlichung sensibler Daten, die die Arbeit von Sicherheitsbehörden gefährden kann, stellt ein schweres Vergehen dar. Urteile wie dieses sollen daher auch abschreckend wirken. Die Bewährungsstrafe zeigt jedoch, dass mildernde Umstände – wie das Geständnis und die finanzielle Unterstützung der Armee – im Strafmaß Berücksichtigung finden können.
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