In London wurde das Urteil für den Brandanschlag auf humanitäre Hilfe für die Ukraine gefällt: Der Anführer der Kriminellen erhielt 17 Jahre.
Nach Angaben von inkorr.com: In London endete der Prozess gegen sechs Personen, die ein Lager mit humanitärer Hilfe für die Ukraine in Brand gesteckt hatten. Dieser Brandanschlag, organisiert auf Anordnung Russlands, verursachte Schäden in Höhe von etwa 1,3 Millionen Pfund Sterling.
Darüber berichtet 'Glavkom' unter Berufung auf die BBC.
Der Anführer dieser Gruppe war der 21-jährige Dylan Earl aus Elmestorp in Leicestershire. Er wurde von der 'Wagner-Gruppe' rekrutiert, die mit Unterstützung des russischen Staates agiert und von der britischen Regierung als terroristische Organisation eingestuft wird. Earl wurde zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt und unterliegt anschließend einer sechsjährigen erweiterten Bewährungsauflage.
Im Laufe der Voruntersuchung stellte sich heraus, dass Earl plante, weitere Verbrechen zu begehen, darunter einen Brandanschlag auf ein Restaurant und ein Weinladen in Mayfair sowie die Entführung des russischen Dissidenten Jewgeni Tschichwarkin. Bei der Durchsuchung seines Telefons wurde ein Video des Brandanschlags auf das Lager gefunden.
Sein Komplize, der 24-jährige Jake Reeves, gestand seine Schuld und erhielt 12 Jahre Haft mit einjähriger Bewährungsauflage. Er half bei der Rekrutierung anderer Mitglieder der Gruppe. Diese Urteile sind die ersten im Rahmen des Gesetzes über nationale Sicherheit von 2023.
Strafen für andere Mittäter
- Nii Mensa, 23 Jahre - 9 Jahre Haft;
- Aston Evans, 20 Jahre - 9 Jahre;
- Jeykim Rose, 23 Jahre - 8 Jahre und 10 Monate;
- Ugnijus Asmena, 21 Jahre - 7 Jahre.
Alle vier erhielten nach ihrer Entlassung eine einjährige erweiterte Bewährungsauflage. Die britische Antiterrorpolizei charakterisierte diesen Vorfall als 'geplante Kampagne von Terrorismus und Sabotage' zugunsten Russlands. Der Sicherheitsminister Dan Jarvis erklärte, dass diese Urteile ein 'klares Signal' seien: Großbritannien wird feindliche Aktivitäten ausländischer Staaten nicht dulden.
In London wurde sechs Personen für den Brandanschlag auf das Lager mit humanitärer Hilfe für die Ukraine, organisiert von Russland, verurteilt. Der Anführer der Gruppe erhielt 17 Jahre Gefängnis, während sein Komplize 12 Jahre erhielt. Auch vier weitere Teilnehmer des Vorfalls wurden verurteilt. Diese Urteile werden als wichtiger Schritt im Kampf gegen Terrorismus und feindliche Aktivitäten ausländischer Staaten in Großbritannien angesehen.
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